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Die erfolgreiche Umsetzung von Forschungsdatenmanagement (FDM) durch Forschende hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit und Qualität zentraler Dienste ab. In diesem Vortrag wird das Baukastenprinzip der FDM-Dienste in Nordrhein-Westfalen vorgestellt, das sich aus drei Bereichen zusammensetzt: Dienste der Hochschulen, Landesdienste und Dienste aus der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur.
Die FDM-Landesdienste sind im Landeskonzept FDM beschrieben und werden sukzessive aufgebaut. Diese Dienste adressieren generische, fachübergreifende Bedarfe unabhängig von Datentyp oder Fachrichtung. Zu den zentralen Angeboten zählen die landesweite Speicherinfrastruktur FDM-Storage.nrw, die über die Forschungsdatenplattform Coscine.nrw zugänglich ist. Zudem existieren landesweite Angebote für JupyterHub und git. 2026 neu hinzugekommen ist das landesweite Repositorium DataPublication.nrw, über das Forschungsdaten veröffentlicht werden können.
Den Hochschulen in NRW steht frei, welche Landesdienste sie in Anspruch nehmen und ihren Forschenden vor Ort anbieten wollen. Entscheidend ist die jeweilige FDM-Strategie der Hochschulen. Dies betrifft nicht nur Fragen der Ressourcenplanung, sondern auch eine hochschulinterne Gesamtstrategie hinsichtlich eines Diensteportfolios. Das Diensteportfolio setzt sich neben den FDM-Landesdiensten auch aus lokal betriebenen Diensten, die auf spezifische, lokale Bedarfe eingehen, sowie Diensten aus der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur zusammen.
Durch den modularen Ansatz können die Hochschulen aus verschiedenen Bausteinen ihr hochschulindividuelles Diensteportfolio zusammenzustellen, um ihre Forschenden bestmöglich im FDM zu unterstützen. Der Vortrag zeigt, wie das Baukastenprinzip in NRW zur Stärkung der FDM-Infrastruktur beiträgt und eine nachhaltige, kooperative Forschungsdatenlandschaft fördert.