FDM@Campus 2026
SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
Göttingen
Herzlich willkommen auf der Seite zur Veranstaltung „FDM@Campus 2026“!
Die Göttingen eResearch Alliance lädt Sie herzlich zu unserer Tagung „FDM@Campus“ ein, die vom 29. September bis 01. Oktober 2026 in Göttingen stattfinden wird. In diesem Jahr wollen wir den Fokus mehr auf die Bedürfnisse von Forschenden legen und in diesem Kontext wieder praxisnahe Themen sowie Erfahrungen im Forschungsdatenmanagement direkt am Campus diskutieren.
Das zentrale Thema der Konferenz dreht sich um die Frage:
Wie können wir die unterschiedlichen Ebenen von FDM-Entwicklungen effizient kombinieren und nutzen, um Forschenden am Standort die besten FDM-Dienste anzubieten?
Das unter Tagungsordnung angezeigte Programm ist vorläufig und wird vorausichtlich noch geringfügig angepasst. Die Einreichung von Posterbeiträgen ist noch bis zum 31.08.2026 unter Einreichung möglich.
Die Registrierung für die Teilnahme an FDM@Campus 2026 ist vom 11.06.-05.08.2026 möglich.
Darüberhinaus wird es auch in diesem Jahr ein Satelliten-Event mit dem Titel "Train-the-Trainer-Workshop zum FDM: Vermittlungs- und Service-Angebote zum FDM mit begrenzten Ressourcen gestalten" geben, welches vom 01.-02.Oktober teilweise parallel zu FDM@Campus stattfinden wird. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur separaten Anmeldung für dieses Event finden Sie unter Anmeldung für Train-the-Trainer-Workshop.
Bei weiteren Fragen zur Teilnahme, zum Ablauf oder zur Mitwirkung an der Tagung wenden Sie sich bitte an: tagung@eresearch.uni-goettingen.de
Gerne können Sie auch via Social Media über die Tagung posten. Nutzen Sie dafür den Hashtag #FDMatCampus2026. Die eRA ist auf folgenden Plattformen vertreten und auch dort für etwaige Fragen ansprechbar: Mastodon, Bluesky.
Wir freuen uns darauf, Sie im September in Göttingen begrüßen zu dürfen und auf einen inspirierenden Austausch rund um das Thema Forschungsdatenmanagement am und für den Campus!
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13:00
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13:30
Begrüßung & Keynote: Begrüßung SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.201Convener: Timo Henne (ULSB) -
13:30
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14:30
Begrüßung & Keynote: Keynote SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.201Convener: Jan Brase (ULSB)-
13:30
Forschungsdatenmanagement in der Max Planck Gesellschaft und darüber hinaus (Arbeitstitel) 1hSpeaker: Raphael Ritz (MPG / MPCDF)
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13:30
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14:30
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15:00
Plenarvorträge SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.201-
14:40
"Darf ich das?" versus "Was ist das Problem?" - Herausforderungen für praxisnahes Forschungsdatenmanagement 20m
Rechtsfragen im Umgang mit Forschungsdaten stellen für viele Akteurinnen im Wissenschaftssystem eine zentrale, zugleich jedoch schwer zugängliche Herausforderung dar. Bei Rechtsfragen im Zusammenhang mit Forschungsdaten sind rechtliche Anforderungen und Abwägungsprozesse oft weder Forschenden noch dem FDM-Support-Team hinreichend vertraut. Formalisierte Prozesse, die auf gesetzlichen Vorgaben basieren, stehen dabei einer wissenschaftlichen Praxis gegenüber, die auf Flexibilität, Exploration und situatives Entscheiden angewiesen ist. Die juristische Fachsprache sowie eine oftmals abstrakte, fallorientierte Denkweise erschweren zusätzlich die Übersetzung rechtlicher Anforderungen in den Forschungsalltag. Diese Unsicherheiten führen zu einer eher defensiven Forschungspraxis. Aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen werden Handlungsspielräume vorsorglich eingeschränkt, Möglichkeiten der Datennutzung nicht ausgeschöpft und Entscheidungen stark standardisiert.
Für das FDM-Support-Team sind Rechtsfragen in der Beratung oft besonders herausfordernd, da es die Fach- und Arbeitskulturen, die inhaltlichen Details, aber oft auch die relevante Fallgeschichte nicht gut genug kennt. Die Beratung, sowie die Erstellung generischer Materialien, insbesondere ohne eigenen fachjuristischen Hintergrund, ist daher kaum umsetzbar. Ein weiterer Aspekt sind die unterschiedlichen Prioritäten und Abhängigkeitsverhältnisse der wissenschaftlichen Statusgruppen (Studierende bis Professorinnen), die in Bezug auf Forschungsdaten bestehen und oft unausgesprochen bleiben. Neben dem FDM-Support-Team haben weitere relevante institutionelle Akteure, wie Hochschulrechenzentrum, Bibliothek, oder Personalrat wiederum eigene und oft wechselseitig unbekannte Perspektiven auf Rechtsfragen bei Forschungsdaten.
In unserem Tandem-Vortrag werden wir die verschiedenen Perspektiven der Forschenden und des FDM-Support-Teams herausarbeiten. Als Lösungsansatz stellen wir eine Initiative innerhalb der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg vor, die das Ziel verfolgt, diesen komplexen Bereich zu beleuchten. In einem ersten Schritt fand ein Workshop mit zahlreichen Stakeholdern aus allen Bereichen statt, um vorhandene Kenntnisse, Ressourcen und Lücken im Themenfeld vor Ort zu identifizieren. Zudem diente das Treffen dazu, die Teilnehmenden für ihre unterschiedlichen Fachkulturen zu sensibilisieren und die Notwendigkeit eines gemeinsamen Verständnisses zu Rechtsangelegenheiten zu verdeutlichen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für weiterführende Maßnahmen, die auf einem begleitenden Poster vorgestellt werden.Speakers: Dr Anja Lindig (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg), Dr Johannes Vosskuhl (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)
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14:40
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15:00
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15:30
Kaffeepause 30m SUB Historisches Gebäude, Foyer EG
SUB Historisches Gebäude, Foyer EG
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?piz=7209 -
15:30
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18:45
Plenarvorträge SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.201-
15:30
Der DataHelpdesk der Universität Konstanz – Aufbau einer zentralen Supportstruktur für Forschungsdatenmanagement und Open Science 20m
Der Aufbau nachhaltiger Supportstrukturen für Forschungsdatenmanagement (FDM) und Open Science ist eine zentrale Herausforderung für wissenschaftliche Einrichtungen. An der Universität Konstanz wurde zu diesem Zweck der DataHelpdesk als zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um Forschungsdatenmanagement und Open Science etabliert. Der Service richtet sich an alle Mitglieder der Universität über sämtliche Karrierestufen hinweg – von Studierenden über Promovierende und Postdocs bis hin zu Professorinnen und Professoren – und unterstützt Forschende entlang des gesamten Forschungsdatenlebenszyklus, von der Planung über die Datenerhebung und -verarbeitung bis hin zur Publikation und Archivierung von Forschungsdaten.
Der Vortrag stellt den Aufbau, die organisatorische Einbettung an der Schnittstelle zwischen Projektarbeit und bibliothekarischen Fachabteilungen, sowie die praktischen Erfahrungen aus dem Betrieb des DataHelpdesk vor. Dabei werden insbesondere das Servicekonzept, Beratungs- und Werbeformate, sowie Herausforderungen und Lösungsansätze beim Aufbau eines institutionellen FDM-Supportangebots thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vernetzung des DataHelpdesk mit externen Infrastrukturen und Fachkonsortien. Im NFDI-Kontext besteht eine enge Verknüpfung zum Helpdesk des Konsortiums NFDI4BIOIMAGE, dies ermöglicht disziplinspezifische Anfragen effizient weiterzuleiten und zu bearbeiten.
Darüber hinaus betreut der DataHelpdesk das institutionelle Forschungsdatenrepositorium KonDATA und ermuntert und unterstützt Forschende bei der Publikation ihrer Forschungsdaten. Der Vortrag gibt Einblicke in Workflows, Supportprozesse und Governance-Strukturen und zeigt auf, welche Lessons Learned aus dem bisherigen Betrieb gezogen werden konnten. Ziel des Beitrags ist es, praktische Erfahrungen zu teilen und Anregungen für den Aufbau vergleichbarer Supportstrukturen an anderen Einrichtungen zu geben.
Speaker: Dr Maximilian Müller (Universität Konstanz) -
15:55
FDM-Dienste in NRW: Das Baukastenprinzip 20m
Die erfolgreiche Umsetzung von Forschungsdatenmanagement (FDM) durch Forschende hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit und Qualität zentraler Dienste ab. In diesem Vortrag wird das Baukastenprinzip der FDM-Dienste in Nordrhein-Westfalen vorgestellt, das sich aus drei Bereichen zusammensetzt: Dienste der Hochschulen, Landesdienste und Dienste aus der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur.
Die FDM-Landesdienste sind im Landeskonzept FDM beschrieben und werden sukzessive aufgebaut. Diese Dienste adressieren generische, fachübergreifende Bedarfe unabhängig von Datentyp oder Fachrichtung. Zu den zentralen Angeboten zählen die landesweite Speicherinfrastruktur FDM-Storage.nrw, die über die Forschungsdatenplattform Coscine.nrw zugänglich ist. Zudem existieren landesweite Angebote für JupyterHub und git. 2026 neu hinzugekommen ist das landesweite Repositorium DataPublication.nrw, über das Forschungsdaten veröffentlicht werden können.
Den Hochschulen in NRW steht frei, welche Landesdienste sie in Anspruch nehmen und ihren Forschenden vor Ort anbieten wollen. Entscheidend ist die jeweilige FDM-Strategie der Hochschulen. Dies betrifft nicht nur Fragen der Ressourcenplanung, sondern auch eine hochschulinterne Gesamtstrategie hinsichtlich eines Diensteportfolios. Das Diensteportfolio setzt sich neben den FDM-Landesdiensten auch aus lokal betriebenen Diensten, die auf spezifische, lokale Bedarfe eingehen, sowie Diensten aus der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur zusammen.
Durch den modularen Ansatz können die Hochschulen aus verschiedenen Bausteinen ihr hochschulindividuelles Diensteportfolio zusammenzustellen, um ihre Forschenden bestmöglich im FDM zu unterstützen. Der Vortrag zeigt, wie das Baukastenprinzip in NRW zur Stärkung der FDM-Infrastruktur beiträgt und eine nachhaltige, kooperative Forschungsdatenlandschaft fördert.Speaker: Dr Magdalene Cyra-Wolf (Landesinitiative fdm.nrw) -
16:20
Zwei Hochschulen, ein Ziel: FDM Services pragmatisch umsetzen 20m
Wie lässt sich Forschungsdatenmanagement (FDM) an Hochschulen mit begrenzten personellen Ressourcen bedarfsgerecht für Forschende umsetzen – auch ohne landesweite Initiative mit zentralen Angeboten?
Anhand von Erfahrungen aus zwei kleinen bis mittelgroßen Hochschulen – der Technischen Universität Hamburg und der HafenCity Universität Hamburg – zeigen wir, wie sich FDM-Services, Workshops und Beratungsangebote fach- und hochschulübergreifend aufbauen und weiterentwickeln lassen.
Im Mittelpunkt stehen konkrete Unterstützungsformate entlang des gesamten Datenlebenszyklus: gemeinsame Online-Coffee-Lectures für Einsteiger*innen, Hands-on-Workshops zu Datenmanagementplänen (vor Ort oder online) sowie gemeinsam erarbeitete Hilfestellungen und Materialien rund um DMPs. Das Angebot wurde iterativ aufgebaut und soll künftig möglichst modular weiterentwickelt werden – etwa durch Komponenten zu Metadaten oder durch die gemeinsame Nutzung bzw. Entwicklung von RDMOs.Wir diskutieren, wie unterschiedliche Bedarfe und Fachkulturen adressiert werden können, welche Formate sich in der Praxis bewährt haben – und wo kooperative Ansätze an Grenzen stoßen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie vorhandene Ressourcen gezielt vervielfacht, Angebote sinnvoll gebündelt und niedrigschwellig zugänglich gemacht werden können. Der Beitrag lädt dazu ein, Erfahrungen zu vergleichen und übertragbare Lösungsansätze zu diskutieren, um Forschende vor Ort auch unter knappen Ressourcen wirksam beim Umgang mit Forschungsdaten zu unterstützen.
Speakers: Mrs Francesca Schulze (Technische Universität Hamburg), Dr Marta Lorenz (HafenCity Universität Hamburg) -
16:45
Von der Projektsoftware zu Software-as-a-Service: RDMO und DBRepo als Fallstudien für Open-Source-Nachhaltigkeit im FDM 20m
Die nachhaltige Überführung von in Drittmittelprojekten entwickelter Open-Source-Software in dauerhaft betriebene Dienste stellt Forschungseinrichtungen vor technische und organisatorische Herausforderungen. Der Vortrag nähert sich dieser Frage anhand zweier Werkzeuge des Forschungsdatenmanagements, die sich an gegensätzlichen Punkten ihres Lebenszyklus befinden und dadurch komplementäre Einblicke erlauben.
RDMO (Research Data Management Organiser) hat die Transformation von der DFG-geförderten Projektsoftware (2015-2020) zur etablierten DMP-Lösung im deutschsprachigen Raum erfolgreich vollzogen. Rund 60 Einrichtungen betreiben heute RDMO-Instanzen, die Software bildet die Grundlage des NFDI-Basisdiensts DMP4NFDI und 2024 wurde ein Trägerverein gegründet, der die Community formalisiert und die langfristige Weiterentwicklung absichert. DBRepo, ein Repository für relationale Forschungsdatenbanken mit Ursprung an der TU Wien, das aktuell im Rahmen eines DFG-Projekts an der ULB Darmstadt für den Einsatz in Deutschland weiterentwickelt wird, steht dagegen exemplarisch für die frühe Aufbauphase und damit für dieselben Fragen in umgekehrter Perspektive: Welche Weichen müssen jetzt gestellt werden, damit sich eine Nutzungs- und Entwicklungscommunity bilden kann? Wie lässt sich ein Software-as-a-Service-Angebot gezielt aufbauen? Und was lässt sich aus der RDMO-Erfahrung übertragen?
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich projektförmig entstandene Werkzeuge in skalierbare SaaS-Angebote überführen lassen. Der Beitrag beleuchtet hierfür zentrale Voraussetzungen wie Governance, Betriebsmodell und Community-Aufbau. Am Beispiel der Genese und Verstetigung von RDMO wird aufgezeigt, welche Maßnahmen für DBRepo in der aktuellen Aufbauphase relevant sein können, um eine tragfähige Nutzungs- und Entwicklungscommunity sowie verlässliche Betriebsstrukturen zu etablieren.
Speaker: Isabel Hohle (ULB Darmstadt) -
17:10
Governance-Optionen für Forschungsdateninfrastrukturen 20m
Forschung macht vor institutionellen Grenzen nicht Halt. Deshalb müssen Werkzeuge und Infrastrukturen zum Umgang mit Forschungsdaten und -software nicht nur lokal bereitstehen, sondern auch national und international anschlussfähig sein. Folglich können Forschungsdateninfrastrukturen als verteilte Daten-Plattformen oder als Daten-Ökosysteme eingestuft werden, die keiner zentralen Kontrolle unterliegen.
In dezentral kooperierenden Systemen ist neben Technik und Support auch Governance herausfordernd – und zugleich essentiell für die Nachhaltigkeit. IT-Architekturen und Arbeitsprozesse müssen auf Betriebs- und Entscheidungsstrukturen ausgerichtet sein. Auf diese Basis setzen Geschäftsmodelle auf, die wiederum in engem Zusammenhang mit Strukturen der Leistungserbringung stehen.
Die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) steht derzeit vor der Aufgabe, belastbare Governance-Strukturen und Geschäftsmodelle zu definieren. Dabei ist es weder sinnvoll, das Rad neu zu erfinden, noch bestehende Strukturen unreflektiert zu übernehmen. Weltweit existieren zahlreiche Ansätze, die Orientierung bieten können. Der Beitrag bietet einen Überblick über die Governance-Strukturen und Geschäftsmodelle von Daten-Plattformen verschiedener Branchen. Entlang eines mehrstufigen Kriterienkatalogs identifiziert er lohnenswerte Ansätze für Forschungsdateninfrastrukturen und leitet daraus Anregungen für die NFDI ab, die auch nationale, regionale und lokale Governance sowie fachspezifische Belange berücksichtigen.
Speaker: Ulrike Lucke (GNOI) -
17:35
Integration of persistent identifiers (PIDs) into research workflows 20m
Persistent identifiers (PIDs) such as DOIs, RORs and ORCID iDs were originally conceived for registration in publication workflows. Newer PIDs – IGSN IDs, pidinsts and RAiDs – now support experimental workflows during the active phase of research.
Awareness of the value of PIDs in active workflows is growing. The distinction between registration and experimental documentation functions is central to current debates on which PID types are most appropriate for facilities, and is being explored in initiatives such as the US RAiD pilot. This presentation introduces these discussions and shows how different PIDs can best be used in different contexts.
We will show how comprehensive PID use enables RSpace to orchestrate FAIR workflows across research infrastructures. RSpace manages data and documents experiments in the active research phase, and integrates with over 20 tools across planning, active and sharing/archiving phases. It supports ORCID and ROR for attribution, and now also IGSN IDs for samples, PIDINST for instruments, and RAiDs for projects. This links persistent identification of samples, instruments and projects with individual and organisational attribution in the context of active experimental work.
All development is workflow- rather than tool-specific, guided by the principle of Vertical Interoperability – streamlined passage of data and metadata across the research lifecycle. We collaborate with developers of DMPs, repositories and other tools to maintain PID associations as data move between systems, and will highlight the role of PIDs in enabling interoperability between research tools.
Speaker: Tilo Mathes (ResearchSpace) -
18:00
FAIR Digital Objects (FDO) als hinreichende Bedingung für ein einheitliches FDM 20m
Tagtäglich stellen wir uns den gleichen Herausforderungen in Bezug auf das Daten Management.
Wir entwickeln Dienste und Richtlinien die eine bessere (Nach-)Nutzung versprechen. Dabei werden oft fachspezifische Anforderungen
umgesetzt, die dann aber nicht für alle Anwendungsgebiete relevant sind. Das Datenmanagement sollte mit der Erzeugung
der (digitalen)-Objekte beginnen und weit über ihre Existenz hinaus gedacht werden. Für eine einheitliche, interoperable und
flexible Service-Landschaft muss die grundlegende Sicht auf digitale Objekte berücksichtigt werden. Mit den FAIR Kriterien wurden
die ersten Bausteine dafür gesetzt. Die FAIR Digital Objects (FDO) greifen diesen Gedanken auf und zielen auf einheitliches FDM ab.
Ziel ist eine Architektur beriet zu stellen, die von konzeptioneller bis technischer Ebene die Entwicklung von kompatiblen Diensten erlaubt.
Dabei steht im Fokus auf existierenden Technologien auf zu bauen. In dem Vortrag wird der aktuelle Stand der internationalen FDO Community dargestellt.
Diese reicht von Projekten, die FDO Spezifikation sowie die Bereitstellung eines internationalen FDOs-Testbeds. Der Vortrag erläutert die Konzepte
der FDO Architektur und zeigt mögliche Implementierungen auf. Mit den FDOs ist es gelungen die FAIR Kriterien weiter zu entwickeln und in Dienste um zu setzten.Speaker: Sven Bingert (GWDG) -
18:25
Rethinking Digital Preservation 20m
Long-term digital preservation of scholarly publications, research datasets, and cultural-heritage collections requires redundancy, integrity verification, and automated recovery distributed across independently administered institutions. Yet existing systems force a choice: centralized archives like LOCKSS and Portico provide strong preservation guarantees but depend on trusted nodes, manual configuration, and passive dissemination, leaving them vulnerable to institutional failure, governance fragility, and single points of control. Decentralized alternatives like IPFS offer content-addressed distribution but no persistence guarantees. We present D-LOCKSS (Distributed LOCKSS), a fully decentralized preservation network built on IPFS and libp2p that reimagines the "lots of copies keep stuff safe" principle for content-addressed, peer-to-peer infrastructure. D-LOCKSS introduces dynamic binary-tree sharding to partition preservation responsibility by content hash and per-shard conflict-free replicated state (CRDT) that synchronizes collections across institutions without central coordination. Content integrity and provenance are ensured through signed, content-addressed manifests, supporting FAIR findability and accessibility while aligning with NDSA Level 4 preservation objectives. We evaluate D-LOCKSS on a testnet of N nodes, demonstrating that the network reaches target replication within X minutes and self-heals after node failure without manual intervention. D-LOCKSS is implemented in Go, open-source under MIT/Apache-2.0, and deployed on Wikimedia Cloud. Our findings offer libraries, archives, and cultural-heritage institutions a practical path toward sovereign and resilient digital preservation that does not depend on any single institution's continued operation.
Speaker: Cornelius Ihle
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15:30
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13:00
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13:30
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09:00
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10:30
Hands-On Sessions Heyne-Haus, Büttner-Raum 1
Heyne-Haus, Büttner-Raum 1
Göttingen
Papendiek 16, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7208_1_EG_0.101-
09:00
From Burden to Benefit: Achieving FAIR RDM with Integrated Tools 1h 30m
Modern scientific collaborations generate and consume data across a heterogeneous landscape of file storage systems, electronic lab notebooks (ELNs), and institutional databases. Ensuring that these data remain Findable, Accessible, Interoperable, and Re‑usable (FAIR) can be a technical challenge and put a significant burden on researchers.
In this hands‑on workshop participants experience how FAIR research data management can be achieved when different, integrated RDM tools play to their strength. The presented RDM landscape include an ELN (eLabFTW), a file storage with raw and metadata files, LinkAhead as a central semantic RDM tool and semi-automatic (meta-)data publication.
Participants will follow the full research life cycle, from data acquisition to publication, and learn:
- How a dynamic data‑model allows semantic annotation using both existing metadata standards and extension with custom, use-case specific attributes
- How out-of-the-box automation for data synchronization among RDM tools can be customized
- How the integration enhances findability and accessibility of research data - including via natural language search
Target Audience
- Researchers and project leaders managing heterogeneous data sources
- Data stewards and librarians interested in FAIR RDM implementation
- IT staff supporting research data services
Prerequisites
- Generic understanding of the goals of FAIR RDM.
Speaker: Henrik tom Wörden (GNOI)
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09:00
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09:00
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10:30
Hands-On Sessions SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.201-
09:00
Building FAIR Workflows with Templates in eLabFTW – A Starter Guide (Feedback Session) 1h 30m
Lea Löhn (ORCID-ID: 0009-0002-2245-7581)
Benjamin Golub-Overbeck (ORCID-ID: 0000-0003-4374-909X)
Jessica Hiller (ORCID-ID: 0009-0000-1619-0070)
Florian Strauß (ORCID-ID: 0000-0003-0168-0450)
Ralph KrimmelAbstract:
This hands-on 90-minute session will guide participants through the practical implementation of FAIR (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) principles in eLabFTW using templates and extra fields. As part of the eLabFTW@FDM-NDS initiative, we present a first version of a practical guide designed to help researchers and lab teams standardize their workflows from the outset.Participants will engage in a hands-on workshop where they will explore and apply experiment and resource templates, learn how to leverage custom extra fields to capture essential metadata, and understand how these features support reproducibility and data sharing. Through guided exercises, attendees will create their own templates, populate them with real-world data, and discuss best practices for ensuring data integrity and compliance with FAIR principles.
Prior experience with eLabFTW is beneficial, but not required. We’ll walk through everything step by step, so you can focus on learning how templates can support FAIR data practices — regardless of your current tools or familiarity with digital lab systems.
We welcome your expert input on the guide’s structure, content, and practical applicability — particularly around metadata standards, interoperability, and alignment with institutional data policies. Your insights will be instrumental in refining the guide to meet the needs of both researchers and data stewards.
This session is ideal for lab managers, researchers, data stewards, and especially RDM professionals involved in supporting data governance, compliance, and digital infrastructure.
Acknowledgement:
The abstract was written with the help of AI (Chat AI,Qwen 3 30B A3B Instruct 2507)Speakers: Dr Benjamin Golub-Overbeck (Technische Universität Braunschweig (ROR: 010nsgg66)), Lea Löhn (Technische Universität Braunschweig (ROR: 010nsgg66))
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09:00
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09:00
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09:45
Hands-On Sessions Heyne-Haus, Büttner-Raum 2
Heyne-Haus, Büttner-Raum 2
Göttingen
Papendiek 16, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7208_1_EG_0.110-
09:00
Workshop: Applied Decentralized Digital Preservation 45m
In this practical, 45-minute hands-on session, participants will learn the fundamentals of decentralized file storage using the InterPlanetary File System (IPFS). This workshop guides attendees through the entire lifecycle of decentralized archiving and introduces tools like on-demand pinnning and public indexers.
Takeaways & Agenda
Create an IPFS Archive: Learn how to bundle and prepare documents (using personal files or Creative Commons licensed material) for the decentralized web.Replicate Data: Step-by-step guidance on replicating your archives across the IPFS network to ensure data availability.
Verify Replication: Use the IPFS Checker tool to audit and verify your content's replication factor.
Access and Share Content: Master IPFS gateways, including a deep dive into understanding and applying IPFS link schemas for seamless content retrieval.
Speaker: Cornelius Ihle (Universität Göttingen)
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09:00
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10:30
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11:00
Kaffeepause 30m SUB Historisches Gebäude, Foyer EG
SUB Historisches Gebäude, Foyer EG
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?piz=7209 -
11:00
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12:30
Parallelvorträge SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.201-
11:00
FDM‑Awareness in den Promotionsprogrammen - „Daten im Griff – von Anfang an" 20m
„Daten im Griff – von Anfang an"
Das Forschungsdatenmanagement bleibt sichtbar für Forscher:innen in der Lehre und für Mitarbeiter:innen (im Rahmen der Personalentwicklung) an der Universität Witten/Herdecke, denn die systematische Vermittlung von Kompetenzen im Forschungsdatenmanagement (FDM) ist eine zentrale Voraussetzung für qualitätsgesicherte und reproduzierbare Forschung.
An der Universität Witten/Herdecke ist FDM seit November 2024 daher schrittweise in die Lehre, Promotionskolloquien und interne Qualifizierungsprogramme integriert worden.
In den Fächern Humanmedizin, Gesundheitsinformatik und Pflegewissenschaft stehen seit 2025 dabei unterschiedliche Anforderungen im Vordergrund: Während in der Human- und Pflegewissenschaft insbesondere der Umgang mit sensiblen personenbezogenen Daten, ethische Rahmenbedingungen und sichere Datenräume relevant sind, fokussiert die Gesundheitsinformatik u.a. auf technische Standards, Interoperabilität und datengetriebene Forschungsprozesse.
Zudem ist FDM als Bestandteil in der der Personalentwicklung verankert, sodass Mitarbeiter:innen systematisch in den relevanten rechtlichen, organisatorischen und technischen Anforderungen qualifiziert werden können.
In diesem Vortrag soll bei FDM@Campus 2026 über FDM-Awareness an unserer Universität berichtet werden.
Im September2026 findet wieder eine 90-minütige Lehrveranstaltung im Bereich der Humanmedizin zum Forschungsdatenmanagement statt.
Speaker: Ms Annette Strauch-Davey -
11:25
FDM, FAIR und Open Data modular verankern: Ein Reifegradmodell zur Förderung von FDM und Open Science in Promotion, Lehre und Forschung 20m
In dem Vortrag wird das Reifegradmodell der Universität Potsdam zur Integration von FDM, FAIR und Open Data in Fakultäten vorgestellt. Dieses wurde im Rahmen des DFG-Projekts „FDLink“ (2024-2027) entwickelt und im Februar 2026 publiziert. Zielgruppe sind Fakultätsvertreterinnen wie Dozentinnen oder Forschungsgruppenleiter*innen, die strategische FDM- und FAIR-Kompetenzen in Promotion, Lehre und Forschung ausbauen möchten.
Das Modell umfasst dafür Evaluationsstufen (1–3), die einem die Feststellung des aktuellen Ist-Zustands und die Definition eines Soll-Zustands ermöglichen. So reichen z.B. die Reifegrade im Bereich „Promotion“ von individueller Informationsaneignung bis hin zu fakultätsweit bereitgestellten Materialsammlungen. Das Reifegradmodell zeigt u. a. auch Möglichkeiten auf, FDM- und Open Data-Praktiken in Einstellungsverfahren durch eine individuelle Anerkennung von FDM- und Open Science-Aktivitäten bis hin zu deren verbindlicher Voraussetzung zu fördern.
Vorschläge für Maßnahmen, Supportmöglichkeiten und Ansprechpartner*innen unterstützen dabei das Erreichen der gewählten Reifegrade. Es setzt dabei keinen Vorrang für höhere Reifegrade im Sinne eines „je höher, desto besser“, sondern bietet qualitativ unterschiedliche Optionen und Maßnahmen an.
Aktuell wird das Reifegradmodell in den Fakultäten der Universität Potsdam bis Ende 2026 pilotiert und weiterentwickelt und kann von anderen Hochschulen übernommen und angepasst werden. Der Vortrag präsentiert die erste Version des Reifegradmodells, erste Pilotierungserfahrungen und mögliche Weiterentwicklungen, etwa durch einen Chatbot durch Retrieval-Augmented Generation (RAG).
Speakers: Dr Janna Kienbaum (Universität Potsdam), Sven Paßmann (GNOI) -
11:50
Dezentrale Infrastrukturen und KI Integration in Discuss Data 15m
Discuss Data ist eine community-zentrierte Forschungsdateninfrastruktur, die Publikation, Nachnutzung und wissenschaftliche Diskussion von Forschungsdaten auf einer Plattform integriert. Während klassische Repositorien primär auf Archivierung und Auffindbarkeit ausgerichtet sind, adressiert Discuss Data gezielt die bislang unterentwickelte Dimension kollaborativer Qualitätssicherung und Kontextualisierung. Mit sogenannten Community Spaces werden fachlich spezialisierte Bereiche aufgebaut. Die Plattform verzeichnet ein kontinuierliches Wachstum an Datenpublikationen und Nutzer:innen.
Vor dem Hintergrund geopolitischer Krisen, der zunehmenden Bedeutung vertrauenswürdiger Informationen sowie wachsender Anforderungen an die Sicherung wissenschaftlicher Daten gewinnt die Frage nach Stabilität und Resilienz von Forschungsdateninfrastrukturen an zentraler Bedeutung. Discuss Data hat in diesem Kontext bereits als „safe haven“ für gefährdete Daten fungiert, stößt jedoch mit zentral organisierten Strukturen an Grenzen. Entsprechend werden im Projekt dezentrale Lösungsstrategien entwickelt und erprobt.
Der Vortrag stellt aktuelle Entwicklungsansätze und strategische Perspektiven vor. Neben Konzepten zur vertrauenswürdigen Dezentralisierung von Daten, etwa durch Technologien wie IPFS, wird auch die Integration föderierter Schnittstellen zu dezentralen Netzwerkstrukturen (z. B. Fediverse) diskutiert. Im Mittelpunkt steht die Transformation von Discuss Data in eine föderierte Infrastruktur, in der mehrere Instanzen kooperativ zusammenwirken. Ziel ist es, Stabilität, Ausfallsicherheit und Anpassungsfähigkeit zu erhöhen und die Plattform flexibel an unterschiedliche institutionelle und politische Rahmenbedingungen anzupassen.
Ergänzend werden Ansätze zur KI-gestützten Datenkuration vorgestellt, die darauf abzielen, die wachsende Heterogenität und Komplexität von Forschungsdaten systematisch zu erschließen. Im Fokus stehen Verfahren zur automatisierten Klassifikation, Anreicherung und Strukturierung sowie zur Generierung von Zusammenfassungen und Kontextinformationen als Ausgangspunkt für wissenschaftliche Diskussionen. Darüber hinaus werden Retrieval-Ansätze untersucht, die eine semantisch angereicherte Suche und den gezielten Zugriff auf relevante Datensätze ermöglichen. Ziel ist es, KI nicht als Ersatz, sondern als unterstützendes Instrument für eine transparente und vertrauenswürdige, community-basierte Kuration und Qualitätssicherung zu integrieren.Speakers: Daniel Kurzawe (SUB Göttingen), Stefan Hynek (ULSB) -
12:10
Forum4MICA - Das Diskussionsforum rund um Forschungsdaten der Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften 15m
Durch die wachsenden Anforderungen an das Forschungsdatenmanagement (FDM) ist es von zentraler Bedeutung nutzerfreundliche Services anzubieten, die nicht nur die Informationssuche für die Datennutzenden erleichtert, sondern gleichzeitig auch eine Entlastung für die Mitarbeitenden an Forschungsdatenzentren (FDZ) darstellt. Forum4MICA (Making Information Commonly Available) stellt einen solchen Service dar. Es handelt sich dabei um eine offene allgemeine Diskussions- und Informationsplattform über das Datenangebot, der durch die vom RatSWD akkreditierten FDZs in den Sozial-, Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaften. Darüber hinaus wurde das Forum auch bereits hinsichtlich Forschungsdatenmanagement hin geöffnet durch die Teilnahme des Verbund Forschungsdaten Bildung.
Seit dem Start des Forum4MICA (www.lifbi.forum.de) im Februar 2023 haben sich bereits über 15 Institutionen bereit erklärt sich aktiv am Forum zu beteiligen und über 560 registrierte Nutzende haben sich bereits registriert.. Wir erwarten, dass in den nächsten Jahren nicht nur die Anzahl der registrierten Nutzenden steigt, sondern das sich noch mehr FDZs aktiv am Forum beteiligen.
Anders als bei FAQs, die meist auf den entsprechenden Internetauftritten der FDZs bereitgestellt werden und händisch aktualisiert werden müssen, entwickelt sich das Forum durch die Nutzendenanfragen dynamisch und bleibt damit quasi automatisch aktuell. Dadurch das wiederkehrende Fragen nicht mehr von den Mitarbeitenden in den jeweiligen FDZs beantwortet werden muss, stellen sich im Zeitverlauf Zeitersparnisse ein, die Kapazitäten für weitere Aufgaben ermöglicht.
Neben dem Nutzungsangebot der Forschungsdaten spielt auch das Bereitstellen der Information über diese einen wesentlichen Stützpfeiler der Dateninfrastruktur dar. Zum Lesen von Beiträgen ist keine Registrierung erforderlich, so dass Informationen über die angebotenen Datenprodukte allen frei zugänglich sind. Forum4MICA ergänzt damit die sonstige Datendokumentation, die von den FDZs zur Verfügung gestellt wird und es kann auch wesentlich detaillierter auf Fragen zu den angebotenen Datenbeständen eingegangen werden. Damit ist das Forum4MICA ein Stützpfeiler im Lebenszyklus des Forschungsdatenmanagements, durch den einfachen und transparenten Zugang zu Informationen.Speaker: Martina Baumann (GNOI)
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11:00
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11:00
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12:30
Parallelvorträge SUB Historisches Gebäude, Bülow-Saal
SUB Historisches Gebäude, Bülow-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.207-
11:00
Computing at the LHC and the Göttingen Tier-2 centre GoeGrid 20m
Experiments at the Large Hadron Collider (LHC) have been collecting data over more than a decade and meanwhile crossed the Exabyte line. The data is processed on about 170 data centres, which are spread over the member states and form the Worldwide LHC Computing Grid (WLCG). The Göttingen campus hosts the WLCG Tier-2 centre GoeGrid, founded in 2008, and takes part in fulfilling the German resource pledges given to the LHC collaborations.
The upcoming High-Luminosity-LHC with ten times higher data rates and the need for more and also sustainable compute resources are challenging and triggered transformations at many points in the data processing chain, e.g. data formats, data management, software, resource provision etc. In Germany, the university-based WLCG Tier-2 centres will be replaced by centralised storage at the Helmholtz Centres DESY and KIT and compute power provided by three NHR centres (National High Performance Computing). Göttingen is the location of one of these NHR centres and hence remains in the role of a WLCG Tier-2 site with increasing responsibility. An overview of the WLCG activities with a local focus on Göttingen will be presented.Speaker: Sebastian Wozniewski (UPP2) -
11:25
Storage tests for the German Tier-2 WLCG contribution with the NHR HPC cluster Emmy. 20m
German computing sites play a vital role in the Large Hadron Collider (LHC) job processing and data storage as part of the Worldwide LHC Computing Grid (WLCG). The storage and computing contributions of university-based Tier-2 centres in Germany are transitioning to the Helmholtz Centres and National High Performance Computing (NHR) sites, respectively, to meet the growing data and computational demands of the High-Luminosity LHC (HL-LHC). This transition requires scalable strategies for data storage, data distribution, and their integration with computing centres.
Research towards this transition is conducted in Goettingen, where both the WLCG Tier-2 GoeGrid and the NHR HPC cluster Emmy are located. GoeGrid contributes to the ATLAS Collaboration computational tasks and data storage. Its batch system is extended with containers, allowing Emmy nodes to act as virtual worker nodes for LHC job processing.
Since large local mass storage is not planned at NHR centres for WLCG operations, alternative storage stolutions are being evaluated. Three approaches are currently investigated: pre-caching with a small storage instance of the order of 100 TB at GoeGrid, direct data access via WAN to the Helmholtz Centres DESY and GridKa and a satellite dCache storage instance of DESY deployed at Emmy. The latter is being implemented within the FUSE project, while the tests of the first two strategies have been already started within the FIDIUM project. Their performance has been benchmarked on Emmy using the current ATLAS workflow management system.
While results are promising, ongoing studies aim to identify potential bottlenecks in order to ensure scalability and applicability at other computing centres without large local storage. The concepts, performance results, and limitations of the storage strategies are presented, providing insights into future LHC computing and data management.
Speaker: Inga Lakomiec (II. Physikalisches Institut, GAU Göttingen) -
11:50
From Open Data Access to Scalable FAIR Workflows: Göttingen's Contributions and the Evolution from PUNCH-1.0 to PUNCH-2.0 15m
Bridging the gap between FAIR (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) data availability and its effective use remains a central challenge in data-intensive research. PUNCH4NFDI addresses this challenge through an integrated approach combining federated infrastructure, data platforms, and community-oriented training. Within this framework, Göttingen contributes by connecting technical developments with user-facing services, training, and Open Science activities.
In PUNCH4NFDI (PUNCH-1.0), Göttingen developed and operated the EXPLORE platform, an open-access compute infrastructure deployed at the GoeGrid infrastructure that enables scalable and reproducible analysis of LHC Open Data. EXPLORE integrates dynamic resource provisioning (HTCondor, COBalD/TARDIS) and containerised environments, allowing users to execute full analysis workflows without local setup or collaboration membership. The platform has been successfully used in training and outreach contexts, enabling students, educators, and researchers to perform hands-on analyses on real data, thereby lowering barriers to FAIR data reuse and supporting inclusive access to research infrastructures.
These activities highlight a central lesson: the availability of FAIR data alone is not sufficient-effective reuse requires accessible infrastructure, executable workflows, and structured training. In PUNCH-1.0, these elements were developed and connected in practice through infrastructures such as Compute4PUNCH and REANA, emerging data platform components, and training and outreach activities including the PUNCH Young Academy.
Building on these results, the proposed PUNCH-2.0 project (start October 2026) will extend and formalise this integrated approach through the coordinated interplay of federated compute services, workflow and data integration via the Science Data Platform, and training and community engagement. Göttingen will contribute through the integration of HPC resources (WP1.3), the development of advanced use cases such as EXPLORE 2.0 (WP2.4), and the continued expansion of training and mentoring activities.
This contribution presents both concrete achievements and a forward-looking strategy, demonstrating how the tight integration of infrastructure, workflows, and training can enable the practical and scalable adoption of FAIR data principles.Speaker: Dr Baida Achkar (II. Physikalisches Institut, GAU Göttingen) -
12:10
qmbench.net - a platform for chemical databases and blind challenges 20m
Assessing the systematic performance of molecular simulation methods requires carefully curated experimental reference data and, ideally, unbiased evaluation procedures such as blind challenges. QMBENCh (qmbench.net) is a web platform developed in cooperation between the Faculty of Chemistry and the Göttingen State and University Library (SUB) that aims to support both. It hosts curated benchmark databases and organizes blind test challenges in which theoretical groups predict experimental observables without prior knowledge of the target values. In this talk, we discuss the motivation behind the platform, its development process as a collaboration between domain scientists and research software developers at the SUB, and the practical design choices made to ensure long-term accessibility and community participation. We present experiences from challenges conducted so far and outline planned extensions of the platform. The initiative is supported by the DFG-funded RTG2455 and NFDI4Chem.
Speaker: Prof. Ricardo Mata (UCPC)
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11:00
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12:30
→
12:45
Postersession: Posterpitches SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.201-
12:30
Zwischen Ebenen vermitteln, lokale Dienste schaffen und stärken: Die Angebote von bwFDM, der Landesinitiative für Forschungsdatenmanagement in Baden-Württemberg 1m
Die zunehmende Komplexität der Angebotsstrukturen im Forschungsdatenmanagement (FDM), welche lokale Beratungsstellen, regionale Landesinitiativen und (inter)nationale Netzwerke wie die NFDI umfasst, stellt Institutionen vor die Herausforderung, Ihren Forschenden ein möglichst auf sie zugeschnittenes Serviceportfolio zu bieten, das Synergien nutzt und Redundanzen vermeidet. Dieses Poster stellt vor, wie Services der Landesinitiative bwFDM Forschungsstandorte in Baden-Württemberg – und darüber hinaus - beim Forschungsdatenmanagement unterstützen. bwFDM fügt sich dabei als Mittlerinstanz in die FDM-Landschaft ein und widmet sich von anderen Ebenen nicht (vollständig) adressierten Bedarfen.
Auf Ebene des Landes Baden-Württemberg fördert bwFDM die FDM-Entwicklung durch an FDM-Personal gerichtete Austauschformate wie den Arbeitskreis Forschungsdatenmanagement, das bwFDM‑Forum und FDM Staff Weeks. Die meisten dieser Formate stehen allen FDM-Beteiligten Baden-Württembergs offen und adressieren so z. B. auch Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Pädagogische Hochschulen. Darüber hinaus bietet bwFDM einen FDM-Helpdesk für Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg an. Je nach Ausgangslage steht dieser als First‑Level-Support (für Institutionen ohne eigene Beratungsstelle) oder Second‑Level‑Support (für Anfragen von FDM-Servicestellen, die deren Kapazitäten überschreiten) zur Verfügung. Ferner begleitet bwFDM die Forschungsdatenstrategie der Hochschulen Baden-Württembergs sowie das damit verbundene Umsetzungskonzept. Im diesem Rahmen ist vorgesehen, neue FDM-Dienste und -Strukturen in Baden-Württemberg aufzubauen sowie bestehende Strukturen und Dienste zu stärken, um Forschungsstandorte in Baden-Württemberg bestmöglich im FDM zu unterstützen.
Weitere bwFDM-Services adressieren nicht nur Standorte in Baden-Württemberg, sondern richten sich auch an (inter-)nationale FDM-Beteiligte: forschungsdaten.info ist die zentrale FDM-Informationsplattform im DACHLI-Raum, wird von einem internationalen Redaktionsteam gepflegt und bietet Informationsangebote, die von Interessierten weltweit genutzt werden können. Mittelfristig soll das gegenwärtig primär deutschsprachige Portal zusätzlich in englischer Sprache angeboten werden. Die Konferenzreihe E‑Science‑Tage ist ein wichtiges Forum des FDM-bezogenen Wissens- und Erfahrungsaustausches im deutschsprachigen Raum. Schließlich stärkt das Certificate of Advanced Studies (CAS FDM) die personelle Basis, indem es gezielt Data Stewards und Infrastruktur‑Mitarbeitende ausbildet und so einen wichtigen personellen Beitrag zum Aufbau nachhaltiger FDM‑Support‑Strukturen leistet.
Speaker: Mr Maximilian Heber (Universität Konstanz) -
12:31
eLabFTW@FDM-NDS: Enhancing Research Documentation and Collaboration in Lower Saxony 1m
Lea Löhn (ORCID-ID: 0009-0002-2245-7581)
Benjamin Golub-Overbeck (ORCID-ID: 0000-0003-4374-909X)
Jessica Hiller (ORCID-ID: 0009-0000-1619-0070)
Florian Strauß (ORCID-ID: 0000-0003-0168-0450)
Ralph KrimmelAbstract:
The eLabFTW@FDM-NDS project enables enhanced and cooperative research data management (RDM) practices at universities in Lower Saxony as part of the state initiative for research data management (FDM-NDS). By implementing eLabFTW as a user-friendly, generic electronic lab notebook in the Academic Cloud, the project modernizes RDM, allowing researchers to efficiently document, manage, and share scientific data.The initiative offers extensive training and support to help researchers effectively adopt the eLabFTW system. Training material will be provided as Open Educational Resources (OER), ensuring their accessibility and adaptability for researchers. By offering these materials, we aim to empower researchers in their data management practices and facilitate smoother transitions toward more effective RDM.
Overall, the eLabFTW@FDM-NDS project is dedicated to improving RDM quality in Lower Saxony, laying a solid foundation for research collaboration and enhancing the reproducibility of scientific work in the region. We invite participants to discuss: What would be a successful outcome for you by the project's end in mid-2027?
Acknowledgement:
The abstract was written with the help of AI (duck.ai, GPT-4o mini)Speakers: Dr Benjamin Golub-Overbeck (Technische Universität Braunschweig (ROR: 010nsgg66)), Lea Löhn (Technische Universität Braunschweig (ROR: 010nsgg66)) -
12:32
FAIR durch den Forschungsdatenlebenszyklus: FDM-Tools, -Standards und -Services für Mikroskopie und Bioimaging 1m
Dieses Poster von NFDI4BIOIMAGE gibt einen Überblick über Tools und Services für das Forschungsdatenmanagement (FDM) in der Mikroskopie und biologischen Bildgebung. Ziel ist es, Forschende sowie unterstützende Infrastrukturen entlang des gesamten Forschungsdatenlebenszyklus zu begleiten – von der Planung über die Datenerhebung und -analyse bis hin zur Publikation und Nachnutzung von Forschungsdaten gemäß den FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable).
Vorgestellt werden ausgewählte Software-Lösungen, Standards, Schulungsangebote sowie Beratungs- und Infrastruktur-Services, die speziell auf die Anforderungen bildgebender Verfahren in den Lebenswissenschaften zugeschnitten sind. Dazu gehören unter anderem Werkzeuge für Datenmanagement-Pläne, Metadaten-Standards, Bilddatenformate, Datenorganisation, Annotation, Analyse-Workflows, sowie Repositorien für die Veröffentlichung und langfristige Archivierung von Bilddaten.
Das Poster richtet sich insbesondere an Lehrende, FDM-Berater*innen sowie Betreiber von Forschungsinfrastrukturen, die Forschende an ihren Einrichtungen beim Forschungsdatenmanagement im Bereich Mikroskopie und Bioimaging unterstützen. Ziel ist es, einen strukturierten Überblick über vorhandene Ressourcen zu geben und aufzuzeigen, wie diese in Beratung, Lehre und Infrastruktur integriert werden können, um Forschende bei einem nachhaltigen und FAIR-konformen Umgang mit Bilddaten zu unterstützen.
Speaker: Maximilian Müller (Universität Konstanz) -
12:33
Software Management Plans for NFDI 1m
DMP4NFDI is one of the Basic Services supported by the German National Research Data Infrastructure (NFDI). DMP4NFDI aims at making it easier for researchers to work with data management plans (DMPs) and software management plans (SMPs). To do so, it provides a framework together with usage guidelines as well as the management tool Research Data Management Organiser (RDMO), with all resources open to the broad public. Particularly for NFDI consortia, it also provides incubator projects to help them extend the framework to their own needs. Currently, DMP4NFDI is integrating SMPs so research software created as part of a research project is also covered. In this poster, we will present our advances towards an NFDI SMP, in particular a draft SMP and its integration into DMPs. We will provide ways for people visiting our poster to give us feedback so our SMP is also useful for the broad public.
Speaker: Jael Castro (ZB MED) -
12:34
National Research Data Infrastructure for Interdisciplinary Energy System Research 1m
Das Poster bietet einen strukturierten Überblick über das Konsortium NFDI4Energy, in welchem Wissenschaflter:innen aus verschiedenen Disziplinen am Aufbau einer nationalen Forschungsdateninfrastruktur für die interdisziplinäre Energiesystemforschung arbeiten. Damit wird deutlich, dass das Konsortium bereits über umfangreiche Erfahrung in der Vernetzung von Wissenschaftler:innen im Bereich des Forschungsdatenmanagements verfügt. Im oberen Teil des Posters werden Motivation und Vision des Konsortiums vorgestellt. Der zentrale Forschungsansatz des Konsortiums wird im mittleren Teil des Posters visuell veranschaulicht und umfasst die Umsetzung der FAIR-Prinzipien sowie die entwickelten und geplanten Services entlang des gesamten Forschungsdatenmanagement-Zyklus.
Abschließend wird ein Blick auf die strategischen Ziele von NFDI4Energy geworfen, zu denen unter anderem die Förderung von Zusammenarbeit und Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Industrie sowie die Verbesserung der domänenübergreifenden Zusammenarbeit gehören. Ergänzend dazu werden die beteiligten Institutionen und Partnerorganisationen vorgestellt, die gemeinsam an einer Dateninfrastruktur für die Energieforschung arbeiten. Insbesondere bietet dieser Abschnitt einen Überblick darüber, wie NFDI4Energy mit anderen Initiativen im Bereich des Forschungsdaten-managements vernetzt ist.Speaker: Jann-Friedrich Hesse (USSF) -
12:35
Gemeinsam stärker: Wie SBK.nrw FDM-Kompetenzen in NRW bündelt und Forschenden zugänglich macht 1m
Was braucht es, um bestehende FDM-Angebote an den Hochschulen standortübergreifend für Forschende verfügbar zu machen? In Nordrhein-Westfalen wurde mit dem Landeskonzept FDM eine Basis zum gemeinschaftlichen Aufbau und Betrieb von FDM-Diensten geschaffen, wobei explizit auch nicht-technische Dienste bedacht wurden: „Die Umsetzung von FDM liegt in der Anwendung und Nutzung bereitgestellter Softwaretools und Infrastrukturen, welche angepasst sind an die jeweiligen Workflows und Bedarfe in der Forschungspraxis. Gutes Gelingen setzt eine fachkundige und zielgruppenorientierte Anleitung und Beratung zur Umsetzung von FDM voraus, die zwischen Infrastruktur und Forschung vermittelt“ (S. 13). Das Landeskonzept FDM zeigt auf, dass diese Vermittlung standortübergreifend in einem Netzwerk erfolgen soll, in dem die Kräfte der beteiligten Hochschulen gebündelt und auf vorhandenen Angeboten basieren sollen (S. 24). „SBK.nrw – FDM-Netzwerk für Schulungen, Beratung und Kuratierung“ wurde gegründet, um Strukturen für den Aufbau gemeinsamer, standortübergreifender Angebote im Netzwerk zu etablieren. Für die Umsetzung wurden konkrete Ziele, die im Netzwerk erarbeitet werden können, festgehalten. Ein erstes Ergebnis ist das NRW-weite Schulungsangebot für Forschende. Die beteiligten Hochschulen haben hierfür ihre bestehenden Schulungen auch für externe Teilnehmende geöffnet und können so freie Plätze in ihren Kursen auffüllen. Herausforderungen zeigen sich in der Heterogenität der Netzwerkmitglieder: Die Arbeitsweise wird von lokalen Strukturen bestimmt, die Angebote, die eingebracht werden können, sind unterschiedlich gediegen und müssen angepasst werden, und die beteiligten Standorte haben eigene Schwerpunkte, die sie in die Zusammenarbeit einbringen wollen. Die Koordination des Netzwerks erfolgt durch die Landesinitiative fdm.nrw. Sie bringt die verschiedenen Akteure zusammen, und stellt die Arbeitsfähigkeit sowie die Umsetzung der Ziele des Netzwerks sicher. So kann gemeinschaftlich auf das übergreifende Ziel hingearbeitet werden, Forschende in NRW flächendeckend in ihrem Umgang mit Forschungsdaten zu unterstützen.
Das Poster stellt den nicht-technischen Landesdienst SBK.nrw vor und widmet sich der Frage, wie aus den FDM-Angeboten vieler Hochschulen durch Zusammenarbeit Mehrwerte für die Forschenden geschaffen werden.Speaker: Dr Lioba Schreyer (Landesinitiative fdm.nrw) -
12:36
Gemeinsam qualifizieren: Das Train-the-Trainer-Netzwerk NRW 1m
Anfang 2023 hat die Landesinitiative fdm.nrw das Train-the-Trainer-Netzwerk NRW initiiert, um Trainer:innen im Forschungsdatenmanagement (FDM) effizient und ressourcenschonend zu quali-fizieren. Ziel des Netzwerks ist es, die systematische Qualifizierung von FDM-Multiplikator:innen zu stärken und die hochschulübergreifende Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen auszubauen. Angesichts des dauerhaft hohen Bedarfs an FDM-Weiterbildungen sind koordinierte, skalierbare und kooperative Strukturen erforderlich, die einzelne Einrichtungen nicht oder nur mit erheblichem Aufwand eigenständig bereitstellen können.
Im Train-the-Trainer-Netzwerk NRW arbeiten Mitarbeitende verschiedener Hochschulen zusam-men, die an ihren Standorten Schulungs- und Beratungsangebote im FDM entwickeln und umset-zen. Zentrale Aufgabe des Netzwerks ist die gemeinsame Durchführung des von FDMentor entwi-ckelten und von der UAG Schulungen kontinuierlich weiterentwickelten Train-the-Trainer-Workshops zum Forschungsdatenmanagement, der zweimal jährlich online angeboten wird. Inhal-te, Methoden und Materialien des etablierten Konzepts werden dabei in regelmäßigen Netzwerk-treffen an spezifische Bedarfe in NRW angepasst und fortlaufend weiter erprobt. Hierbei bringen die Mitglieder ihre individuellen und standortbezogenen Praxiserfahrungen in das Netzwerk ein.
Die beteiligten Hochschulen profitieren von bevorzugten Teilnahmeplätzen für Mitarbeitende ihrer Standorte, der gezielten Qualifizierung von Personal sowie der Erweiterung ihres eigenen Schu-lungsportfolios. Gleichzeitig werden organisatorische Aufwände reduziert und die hochschulüber-greifende Zusammenarbeit gestärkt. Das Netzwerk trägt zudem zur Sichtbarkeit der FDM-Services an den Einrichtungen bei. Für die beteiligten Trainer:innen bietet es einen kontinuierlichen Rahmen zur Weiterentwicklung ihrer didaktisch-methodischen Kompetenzen. Der regelmäßige Austausch ermöglicht die gemeinsame Reflexion von Materialien, Herausforderungen und Lehr-Lern-Formaten im FDM.
Die Landesinitiative fdm.nrw koordiniert das Train-the-Trainer-Netzwerk NRW, übernimmt die or-ganisatorische Umsetzung der Workshops und begleitet deren Durchführung. Das Poster zeigt, wie mit dem Train-the-Trainer-Netzwerk NRW FDM-Qualifizierung durch hochschulübergreifende Ko-operation skaliert, professionalisiert und nachhaltig verankert wird.Speaker: Christina Schröder (Landesinitiative fdm.nrw) -
12:37
RADAR – FAIR und fächerübergreifend: Forschungsdatenmanagement im Wandel 1m
Seit 2017 von FIZ Karlsruhe betrieben, unterstützt das Forschungsdatenrepositorium RADAR die nachhaltige Archivierung und Publikation von Forschungsdaten über disziplinäre Grenzen hinweg und wird von Forschenden an zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen genutzt. Das Poster „RADAR – FAIR und fächerübergreifend: Forschungsdatenmanagement im Wandel“ zeigt, wie sich RADAR als generischer, FAIR-orientierter Dienst kontinuierlich an neue Anforderungen im Forschungsdatenmanagement anpasst und zugleich flexibel in die Workflows unterschiedlicher Fachcommunities und Institutionen integrieren lässt.
Im Zentrum steht die dynamische Weiterentwicklung von RADAR im Kontext aktueller Entwicklungen wie NFDI, FAIR-Prinzipien und föderaler Infrastrukturen. Eine fortlaufend aktualisierte Zeitleiste veranschaulicht, wie das System auf neue Anforderungen reagiert und zukünftige Entwicklungen antizipiert. Das Poster selbst wird kontinuierlich an den aktuellen Entwicklungsstand angepasst und fungiert als „lebendes“ Format zur Kommunikation und Diskussion.
Aktuelle und geplante Erweiterungen umfassen u. a. die Integration standardisierter Terminologien über TS4NFDI, den Import von GitLab- und GitHub-Repositorien, erweiterte Download-Optionen wie den selektiven Zugriff auf einzelne Dateien und Verzeichnisse innerhalb von Datensätzen. Darüber hinaus werden verstärkt NFDI-Basisdienste (z. B. IAM4NFDI, DMP4NFDI) genutzt, um durchgängige Forschungsdaten-Workflows zu unterstützen und auszubauen – etwa durch erweiterte Authentifizierungsoptionen oder die Übernahme von Metadaten aus Datenmanagementplänen. Ergänzend werden RO-Crate-Metadaten integriert sowie DOI Fragment Identifier genutzt, um eine granulare Referenzierung und einen direkten Zugriff auf Datensatz-Inhalte zu ermöglichen. Auch explorative Ansätze wie KI-gestützte Metadatenanreicherung und FAIRness-Bewertung sowie die Versionierung von Datensätzen tragen zur kontinuierlichen Verbesserung bei.
RADAR adressiert vielfältige Anwendungsszenarien – von institutionellen Lösungen über Landesinitiativen bis hin zu community-spezifischen Publikationsdiensten (z. B. RADAR4Chem, RADAR4Culture, RADAR4Memory).
Das Poster lädt zum Austausch über die kontinuierliche Weiterentwicklung von RADAR, innovative Nutzungsszenarien sowie über nachhaltige, anschlussfähige und kooperative FDM-Infrastrukturen ein.
Speaker: Kerstin Soltau (FIZ Karlsruhe) -
12:38
SUSFECIT: Objectives and Concepts 1m
Given the large amounts of experimental data in ErUM (Research of Universe and Matter), the importance of scientific computing for ErUM – especially with respect to sustainability issues related to procurement and operation, for instance the CO$_2$ footprint – cannot be understated. In order to advance the environmentally sustainable aspects of scientific computing for ErUM, the BMFTR-funded SUSFECIT (Sustainable Federated Compute Infrastructures) research network has been recently established. Research partners include DESY, KIT, Öko-Institute and the universities in Aachen, Bonn, Freiburg and Göttingen. The core idea is to incorporate information on energy mix, cost and embedded carbon in scheduling decisions of federated, non-localised, compute infrastructures like the network of German WLCG sites and make those infrastructures more dynamic and responsive to those aspects. Specific research-areas within SUSFECIT have been tasked with information collection and forecasting, orchestration of resources, accounting, and a digital twin for simulations and optimisation studies. The poster will provide an overview of the project and discuss its concepts and exploratory work.
Speaker: Sebastian Wozniewski (UPP2) -
12:39
MONAPipe: Modular Natural Language Processing Pipeline for Digital Humanities 1m
Die Natural Language Processing Pipeline MONAPipe wird gemeinschaftlich von den beteiligten Partnern in Text+ für die Anwendung im Bereich der digitalen Geisteswissenschaften entwickelt. MONAPipe basiert auf spaCy und nutzt dessen System der "Custom Components" zur Integration eigener Entwicklungen. Zudem verfügt MONAPipe über ein eigenes auf Universal Dependencies basierendes Sprachmodell für das Deutsche. Im vorliegenden Poster werden eigene Komponenten und Implementierungen (blau) gegenüber den in spaCy integrierten (rot) vorgestellt.
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12:40
Rechtsfragen im Forschungsdatenmanagement: Ein gemeinsamer Weg für mehr Klarheit und Verständnis an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg 1m
Rechtsfragen bei Forschungsdaten und -software sind häufig Einzelfälle und erfordern individuelle Abwägung. Viele Forschende sind sich der juristischen Aspekte nicht bewusst oder unsicher, welche Regeln gelten. An der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hat sich eine Initiative aus Mitarbeitenden im Bereich FDM, und zentralen Abteilungen gebildet, um intern auf bestehende Rechtsfragen aufmerksam zu machen und eine gemeinsame Verständnisgrundlage zu schaffen – unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Interessengruppen (Promovierende, Postdocs, Professor*innen, Rechenzentrum, Bibliothek, etc.). Wir stellen hier die Ergebnisse eines ersten internen Workshops zum oben genannten Thema vor, in dem wir zusammen mit den genannten Interessengruppen Bedarfe ermittelt, bestehendes Wissen und Ressourcen gesammelt und Lücken identifiziert haben.
Im Anschluss an den Workshop wurden drei Handlungsbereiche identifiziert: Gemeinsame Wissensgrundlagen und Bewusstsein für Rechtsfragen sollen geschaffen werden, um ein gegenseitiges Verständnis für verschiedene Perspektiven zum Thema zu vermitteln. Zweitens, sollen Angebote entwickelt werden, die auf bestehenden Regeln der Universität Oldenburg basieren und aus der Initiative heraus umsetzbar sind. Drittens sollen Rechtsthemen identifiziert werden, die strategisch entschieden oder geklärt werden müssen. Um ein relevantes und praxisnahes Angebot zu schaffen, werden die Workshop-Teilnehmenden und andere Interessentengruppen aktiv in die Planung einbezogen.
Als erste Maßnahme schlägt unsere Initiative vor ein internes Rechtsfragen-Wiki zu erstellen, um Rechtsthemen zu erläutern. Der Fokus des Wikis soll auf universitätsinternen Zuständigkeiten, Ansprechpersonen und Regelungen liegen. In der Folge wird das Wiki in den Fakultäts- und Institutsräten der Universität vorgestellt, um auch grundsätzlich auf Rechtsfragen in diesem Bereich aufmerksam zu machen. Themen, die an unserer Universität bislang unzureichend geklärt sind, werden an die Governance-Ebenen weitergeleitet und dort geklärt, sollen im Wiki aber bereits genannt werden.
Ziel der ersten Maßnahme ist es, Forschende durch ein praxisnahes Werkzeug bei rechtlichen Aspekten zu unterstützen und für Rechtsthemen zu sensibilisieren. Dies fördert ein besseres Verständnis und kann viele potenzielle Konflikte im Bereich Forschungsdaten im Vorfeld klären.
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12:30
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12:45
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14:15
Mittagessen 1h 30m SUB Historisches Gebäude, Foyer EG
SUB Historisches Gebäude, Foyer EG
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?piz=7209 -
14:15
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15:30
Postersession SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.201 -
15:30
→
16:00
Kaffeepause 30m SUB Historisches Gebäude, Foyer EG
SUB Historisches Gebäude, Foyer EG
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?piz=7209 -
16:00
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18:00
Diskussionsformate SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.201-
16:00
Sustainable & Collaborative Research Data Management: Exploring Research Practices and Infrastructure Gaps 2h
The Research Data Management (RDM) as infrastructure for academic research is persistently seen disconnected between the tools and services provided with the daily practices in research workflows. Researchers across disciplines continue to encounter substantial difficulties across the full data lifecycle encompassing data collection, documentation, preprocessing, versioning, long-term archiving, intra- and inter-team sharing, reuse, and metadata creation. Which also cause an additional burden on researchers, funding agency, and academic institutes to conduct the research process.
This participatory session invites researchers, academic experts, and faculty members to collectively examine, discuss, and design with structured participatory methodology designed to accommodate groups of up to thirty participants. The session employs three complementary evidence-based facilitation methods. It opens with 1-2-4-All a cascading reflection structure in which participants engage first in individual reflection, subsequently in dyadic exchange, then in groups, before contributing synthesised insights to a plenary discussion. This sequencing is designed to ensure equitable participation across career stages and disciplinary backgrounds prior to open deliberation. The second phase introduces Carousel Stations, in which small groups rotate through a set of thematically framed stations, each anchored by one of the session's guiding research questions. Participants contribute written responses and annotations that accumulate across rotations, enabling iterative, cross-group idea development without requiring dedicated per-group facilitation. The session concludes with Dotmocracy, a structured silent voting procedure through which participants collectively prioritise the most salient insights and directions generated across all stations, producing a transparent, visually legible record of community consensus.
The session will engage participants with the following guiding questions:- In which ways does existing RDM infrastructure in academia fail to
adequately support authentic research workflows across disciplines - What are the most critical challenges associated with the long-term
archiving of research data and its effective sharing within and
across research teams? - At which points in the research process do issues such as data
loss, uncontrolled overwriting, absence of version control, or
inadequate metadata most frequently occur? - What might more collaborative, researcher-centred RDM solutions
look like, and how could they be better aligned with
discipline-specific research practices?
The session is designed not merely as a forum for articulating grievances, but as a generative, analytically structured engagement aimed at producing community-validated insights with direct relevance to RDM policy and infrastructure design. The tangible outputs of the session comprising thematic station sheets and a collectively produced, prioritised idea wall will constitute the primary empirical basis for a jointly authored paper or design direction document to be developed in the period following the event. Through the systematic integration of diverse disciplinary perspectives within an inclusive and methodologically rigorous participatory framework, this session seeks to identify actionable foundations for a more sustainable, usable, and researcher-centred culture of research data management.
Speaker: Ms Hina Firdaus (University of Siegen) - In which ways does existing RDM infrastructure in academia fail to
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16:00
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16:00
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17:30
Diskussionsformate SUB Historisches Gebäude, Bülow-Saal
SUB Historisches Gebäude, Bülow-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.207-
16:00
Von OER zur Praxis: Nachnutzung und Adaptierung freier FDM-Materialien und Data Literacy in Studium, Forschung und Beratung 1h 30m
Wie können bestehende Open Educational Resources (OER) zu Forschungsdatenmanagement (FDM) und Data Literacy erfolgreich nachgenutzt und für individuelle Beratungs- und Schulungskontexte adaptiert werden?
In unserer Session zeigen wir, wie das Projekt „Einstein Your Data – Forschungsdatenkompetenz für Studierende (EYD)“ diese Herausforderung angegangen ist und welche Ergebnisse wir langfristig erzielen wollen. Ziel des Verbundprojektes der Universitäten Vechta und Oldenburg ist es, Studierende frühzeitig in die Grundlagen des Forschungsdatenmanagements einzuführen und ihre Kompetenzen im Umgang mit Daten zu stärken, um die Qualität von Datenerhebungen und -verarbeitungen in studentischen Forschungsprojekten frühzeitig zu fördern und nachhaltig zu verbessern. Dazu entwickeln wir praxisnahe, frei nachnutzbare Lernmaterialien, die im Selbststudium, in der Lehre oder in Beratungsgesprächen eingesetzt werden können.
Ein zentraler Baustein ist eine kuratierte Sammlung von OER, die wir auf Basis von Qualität, Relevanz und Anwendbarkeit auswählen und strukturieren. Wir stellen diese Sammlung vor und zeigen an konkreten Beispielen, wie die Materialien in unterschiedlichen Kontexten zukünftig adaptiert und genutzt werden können.
Im Workshop diskutieren wir gemeinsam mit den Teilnehmenden diese Leitfragen:
• Welche Herausforderungen bestehen aktuell bei der Nutzung von OER in FDM-Beratungs- und Schulungskontexten?
• Welche Kriterien sind entscheidend für die Auswahl und Adaptierung von OER?
• Wie können Materialien in der eigenen Beratungs- oder Lehrpraxis sinnvoll integriert werden?Der Workshop zielt darauf ab, die Erfahrungen und Bedarfe der Teilnehmenden zu sammeln und in die Weiterentwicklung des EYD-Projekts einzubeziehen.
Die im EYD-Projekt entwickelten OER werden allen Interessierten frei zur Nachnutzung für Lehre, Beratung und Weiterbildung im Bereich FDM zur Verfügung stehen.
Diese Veranstaltung wird vom Projekt "Einstein Your Data" im Rahmen der Landesinitiative Forschungsdatenmanagement Niedersachsen (FDM-NDS) organisiert und durchgeführt. FDM-NDS ist ein Verbundprojekt unter dem Dach der Hochschule.digital Niedersachsen und wird im Rahmen von zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm von Niedersächsischem Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und VolkswagenStiftung gefördert.
Speaker: Katharina Farys (Universität Vechta)
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16:00
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09:00
→
10:30
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09:00
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10:30
Hands-On Sessions Heyne-Haus, Büttner-Raum 1
Heyne-Haus, Büttner-Raum 1
Göttingen
Papendiek 16, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7208_1_EG_0.101-
09:00
From Burden to Benefit: Achieving FAIR RDM with Integrated Tools 1h 30m
Modern scientific collaborations generate and consume data across a heterogeneous landscape of file storage systems, electronic lab notebooks (ELNs), and institutional databases. Ensuring that these data remain Findable, Accessible, Interoperable, and Re‑usable (FAIR) can be a technical challenge and put a significant burden on researchers.
In this hands‑on workshop participants experience how FAIR research data management can be achieved when different, integrated RDM tools play to their strength. The presented RDM landscape include an ELN (eLabFTW), a file storage with raw and metadata files, LinkAhead as a central semantic RDM tool and semi-automatic (meta-)data publication.
Participants will follow the full research life cycle, from data acquisition to publication, and learn:
- How a dynamic data‑model allows semantic annotation using both existing metadata standards and extension with custom, use-case specific attributes
- How out-of-the-box automation for data synchronization among RDM tools can be customized
- How the integration enhances findability and accessibility of research data - including via natural language search
Target Audience
- Researchers and project leaders managing heterogeneous data sources
- Data stewards and librarians interested in FAIR RDM implementation
- IT staff supporting research data services
Prerequisites
- Generic understanding of the goals of FAIR RDM.
Speaker: Henrik tom Wörden (GNOI)
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09:00
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09:00
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10:30
Hands-On Sessions Heyne-Haus, Büttner-Raum 2
Heyne-Haus, Büttner-Raum 2
Göttingen
Papendiek 16, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7208_1_EG_0.110-
09:00
Mikroskopiedaten neu gedacht: Dateiformate der (nahen) Zukunft (NGFFs) wie OME-Zarr für alle zum Anfassen 1h 30m
Wie in vielen experimentellen Techniken stellt die Mikroskopie Wissenschaftler im Forschungsalltag vor große Herausforderungen – sind durch sie generierte Daten- und Metadatenformate und -inhalten doch häufig umfangreich und komplex. Dies erschwert die effiziente Handhabung, Verarbeitung und Analyse dieser Daten, sowie einen reibungslosen Projektabschluss für Wissenschaftler und trägt nicht zu Wiederauffinden, Zugänglichkeit, Interoperabilität und Wiederverwendung (kurzum zur FAIRness) der Daten bei.
In unserem Workshop stellen wir kurz die vom nationalen Konsortium NFDI4BIOIMAGE bereitgestellten Dienste zur Unterstützung der FAIRen Datenhandhabung in der Mikroskopie der Lebenswissenschaften vor. Dabei fokussieren wir uns auf das Konzept und die aktuellen Entwicklungen sogenannter Next-Generation File Formats (Dateiformate der nächsten Generation, kurz NGFFs) als standardisierten, aber flexiblen und skalierbaren „Container“ für Mikroskopiedaten und deren Metadaten vielfältiger Art, Struktur und Ursprungs.
Im praktischen Teil des Workshops nutzen wir öffentlich verfügbare Datensätze aus Repositorien der Community, erkunden diese und zeigen Optionen zur Konvertierung in das OME-Zarr-Format. Dieses aktiv von der Community entwickelte Dateiformat standardisiert Daten und Metadaten basierend auf dem OME-Datenmodell des Open Microscopy Environment (OME) Teams. Wir demonstrieren die Visualisierung solcher stark segmentierter Datensätze, optimiert für die S3-Speicherung, mithilfe web-basierter Visualisierungs-Tools.
Der Workshop richtet sich von Data Stewards an alle: beispielsweise WissenschaftlerInnen, Studierende, FDM-unterstützendes oder IT-Personal. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer Interesse an aktiver Beteiligung am Workshop hat, kann sich (muss aber nicht) nach Anmeldung zum Workshop zusätzlich kurz bei unserem Helpdesk per Email zum Erhalt weiterer Vorab-Informationen melden (helpdesk@nfdi4bioimage.de, Betreff: ‘Teilnahme am Workshop FDMatCampus2026’).Speakers: Cornelia Wetzker (TU Dresden), Maximilian Müller (Uni Konstanz)
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09:00
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09:00
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10:30
Hands-On Sessions SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.201-
09:00
Building FAIR Workflows with Templates in eLabFTW – A Starter Guide (Feedback Session) 1h 30m
Lea Löhn (ORCID-ID: 0009-0002-2245-7581)
Benjamin Golub-Overbeck (ORCID-ID: 0000-0003-4374-909X)
Jessica Hiller (ORCID-ID: 0009-0000-1619-0070)
Florian Strauß (ORCID-ID: 0000-0003-0168-0450)
Ralph KrimmelAbstract:
This hands-on 90-minute session will guide participants through the practical implementation of FAIR (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) principles in eLabFTW using templates and extra fields. As part of the eLabFTW@FDM-NDS initiative, we present a first version of a practical guide designed to help researchers and lab teams standardize their workflows from the outset.Participants will engage in a hands-on workshop where they will explore and apply experiment and resource templates, learn how to leverage custom extra fields to capture essential metadata, and understand how these features support reproducibility and data sharing. Through guided exercises, attendees will create their own templates, populate them with real-world data, and discuss best practices for ensuring data integrity and compliance with FAIR principles.
Prior experience with eLabFTW is beneficial, but not required. We’ll walk through everything step by step, so you can focus on learning how templates can support FAIR data practices — regardless of your current tools or familiarity with digital lab systems.
We welcome your expert input on the guide’s structure, content, and practical applicability — particularly around metadata standards, interoperability, and alignment with institutional data policies. Your insights will be instrumental in refining the guide to meet the needs of both researchers and data stewards.
This session is ideal for lab managers, researchers, data stewards, and especially RDM professionals involved in supporting data governance, compliance, and digital infrastructure.
Acknowledgement:
The abstract was written with the help of AI (Chat AI,Qwen 3 30B A3B Instruct 2507)Speakers: Dr Benjamin Golub-Overbeck (Technische Universität Braunschweig (ROR: 010nsgg66)), Lea Löhn (Technische Universität Braunschweig (ROR: 010nsgg66))
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09:00
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09:00
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10:30
Satelliten-Event: Train-the-Trainer-Workshop zum FDM SUB Historisches Gebäude, Bülow-Saal
SUB Historisches Gebäude, Bülow-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.207Anmmeldung und Informationen: Train-the-Trainer-Workshop zum FDM
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09:00
Train-the-Trainer-Workshop zum FDM: Vermittlungs- und Service-Angebote zum FDM mit begrenzten Ressourcen gestalten 1h 30m
Das etablierte Train-the-Trainer-Konzept zum Forschungsdatenmanagement (https://doi.org/10.5281/zenodo.10122153) von FDMentor und der UAG Schulungen/Fortbildungen der DINI/nestor AG Forschungsdaten, wird konstant in verschiedenen Bundesländern angeboten. Hiermit erhalten FDM-Multiplikatorinnen und Trainerinnen einen strukturierten Überblick zu FDM-Aspekten und es werden Ansätze, Methoden und Konzepte zur Vermittlung dieser Aspekte vorgestellt.
Im Rahmen des als Satelliten-Event geplanten Formats soll der 2-tägige Train-the-Trainer-Workshop zum FDM am 1. und 2. Oktober 2026 vor Ort in Göttingen angeboten werden. Neben der Beachtung der Lernziele des Train-the-Trainer-Konzepts folgen wir bei der Gestaltung des Workshops der Leitfrage: „Wie können Vermittlungs- und Service-Angebote zum FDM mit wenigen Ressourcen am Standort realisiert werden?“ Dafür legen wir den Fokus darauf, wie verschiedene Zielgruppen erreicht, Vermittlungsangeboten gestaltet und zusätzliche Multiplikator*innen am eigenen Standort gewonnen werden können. Unser Ziel ist es, trotz dieser Voraussetzungen positive Perspektiven und umsetzbare Konzepte zu vermitteln.
Mit dem Workshop richten wir uns insbesondere an FDM-Multiplikatorinnen und -Trainerinnen, die an kleineren Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften oder Forschungseinrichtungen tätig sind und an denen nur begrenzte Ressourcen (Stellenanteile für FDM-Aufgaben, finanzielle/technische Ausstattung etc.) vorliegen. Für eine Teilnahme an dem Train-the-Trainer-Workshop setzen wir FDM-Grundlagenkenntnisse voraus; es müssen keine Teilnahmegebühren entrichtet werden.
Die Veranstaltung wird von der Landesinitiative Forschungsdatenmanagement Niedersachsen (FDM-NDS) und den beteiligten Referent*innen in Zusammenarbeit mit der eResearch Alliance Göttingen organisiert und durchgeführt. FDM-NDS ist ein Verbundprojekt unter dem Dach der Hochschule.digital Niedersachsen und wird im Rahmen von zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm von Niedersächsischem Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und VolkswagenStiftung gefördert.
Speakers: Benjamin Slowig (Uni Oldenburg & FDM-NDS), Samuel Mund (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Sebastian Lehmann (Hochschule Hannover), Ms Stephanie Hinrichs (Universität Vechta)
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09:00
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10:30
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11:00
Kaffeepause 30m SUB Historisches Gebäude, Foyer EG
SUB Historisches Gebäude, Foyer EG
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?piz=7209 -
11:00
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12:15
Podiumsdiskussion SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.201-
11:00
Podiumsdiskussion 1h 15m
Arbeitstitel: oneNFDI: wie nehmen wir alle mit?
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11:00
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12:15
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12:30
Wrap-Up und Verabschiedung SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.201 -
13:00
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17:30
Satelliten-Event: Train-the-Trainer-Workshop zum FDM SUB Historisches Gebäude, Bülow-Saal
SUB Historisches Gebäude, Bülow-Saal
Göttingen
Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.207Anmmeldung und Informationen: Train-the-Trainer-Workshop zum FDM
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09:00
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10:30