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Description
Wie lässt sich Forschungsdatenmanagement (FDM) an Hochschulen mit begrenzten personellen Ressourcen bedarfsgerecht für Forschende umsetzen – auch ohne landesweite Initiative mit zentralen Angeboten?
Anhand von Erfahrungen aus zwei kleinen bis mittelgroßen Hochschulen – der Technischen Universität Hamburg und der HafenCity Universität Hamburg – zeigen wir, wie sich FDM-Services, Workshops und Beratungsangebote fach- und hochschulübergreifend aufbauen und weiterentwickeln lassen.
Im Mittelpunkt stehen konkrete Unterstützungsformate entlang des gesamten Datenlebenszyklus: gemeinsame Online-Coffee-Lectures für Einsteiger*innen, Hands-on-Workshops zu Datenmanagementplänen (vor Ort oder online) sowie gemeinsam erarbeitete Hilfestellungen und Materialien rund um DMPs. Das Angebot wurde iterativ aufgebaut und soll künftig möglichst modular weiterentwickelt werden – etwa durch Komponenten zu Metadaten oder durch die gemeinsame Nutzung bzw. Entwicklung von RDMOs.
Wir diskutieren, wie unterschiedliche Bedarfe und Fachkulturen adressiert werden können, welche Formate sich in der Praxis bewährt haben – und wo kooperative Ansätze an Grenzen stoßen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie vorhandene Ressourcen gezielt vervielfacht, Angebote sinnvoll gebündelt und niedrigschwellig zugänglich gemacht werden können. Der Beitrag lädt dazu ein, Erfahrungen zu vergleichen und übertragbare Lösungsansätze zu diskutieren, um Forschende vor Ort auch unter knappen Ressourcen wirksam beim Umgang mit Forschungsdaten zu unterstützen.