Text+ Collections: Sprach- und Textdaten für Gesellschaft, Gesundheit und Medizin
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Dieser zweitägige Workshop (Lunch-to-Lunch) widmet sich den Schnittstellen zwischen sprach- und textbasierten Forschungsdaten und angrenzenden Disziplinen in den Bereichen Gesellschaft, Gesundheit und Medizin. Ziel ist es, Domänen in den Blick zu nehmen, die innerhalb von Text+ bislang nicht im Fokus stehen, und gemeinsam zu erkunden, wie sich Forschungsdatenmanagement (FDM) für text- und sprachbasierte Forschung in diesen interdisziplinären Kontexten gestalten lässt.
Der Workshop bietet ein Forum für den Austausch über nachhaltige und sichere Bereitstellung und Analyse von Forschungsdaten, die für wissenschaftliche Arbeiten in diesen Bereichen unverzichtbar sind. Dabei geht es u.a. um Fragen der mehrsprachigen und multimodalen Kommunikation sowie der Forensik.
Programm-Highlights:
- Keynotes und Fachvorträge zu aktuellen Herausforderungen und Lösungen im FDM mit dem Fokus auf angrenzende Disziplinen, die auch sprach- und textbasierte Forschungsdaten beforschen.
- Posterpräsentationen und Demos: Teilnehmende sind eingeladen, eigene Ansätze und Projekte vorzustellen
- Möglichkeiten der Erschließung weiterer Sprach- und Textdaten sowie deren Integration in Text+ und NFDI4Health
Zielgruppe:
Forscherinnen und Forscher aus den Geistes-, Sozial- und Lebenswissenschaften sowie alle, die sich für sprach- und textbasierte Daten in interdisziplinären Kontexten interessieren.
Anmeldung:
Die Teilnahmegebühr beträgt 40 €. Nach der Anmeldung über die Eventwebsite erhalten Sie alle Informationen zur Überweisung.
Veranstalter:
Text+ – Task Area Collection
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Willkommensimbiss Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 Hamburg -
Begrüßung durch Kristin Bührig (Sprecherin HZSK, Universität Hamburg) und Philippe Genêt (Leiter TA Collections, DNB): Text+ und das HZSK Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 Hamburg -
Slot #1: Zur Dokumentation mehrsprachiger Kommunikation in Institutionen: Gesundheit und Medizin Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgModeration durch Christoph Draxler (LMU München)
Zur Dokumentation mehrsprachiger Kommunikation in Institutionen: Gesundheit und Medizin
Kristin Bührig, Marcel Fladrich, Alina Hemmer
In dem geplanten Beitrag werden Fragen der Dokumentation mehrsprachiger Kommunikation in Institutionen der medizinischen Versorgung behandelt. Konkret geht es um Anforderungen und etablierte Praxen einer Aufbereitung entsprechender Daten, die der linguistischen Feldforschung entstammen und für eine inter- und transdisziplinäre Forschung nutzbar gemacht werden sollen. Beispiele für Formen einer Analyse und Auswertung der Daten werden anhand bestehender und im Aufbau befindlicher Korpora vorgestellt und mit ihrem bisherigen Einsatz in Lehr- und Fortbildungszusammenhängen ergänzt.
DGS-Korpus: Ein Korpus für Deutsche Gebärdensprache
Marc Schulder
Der Beitrag stellt das DGS-Korpus-Langzeitprojekt und das von ihm erstellte Korpus der Deutschen Gebärdensprache vor. Entworfen wurde das Korpus sowohl als linguistisches Referenzkorpus als auch als Zeitzeugendokument der deutschen Gehörlosengemeinschaft. Als solches beinhaltet unter anderem zahlreiche Erzählungen zu Lebenserfahrungen der tauben Teilnehmenden im Bezug auf spezifische historische Ereignisse, Gehörlosenkultur, Sprachidentität und auch das Leben in einer mehrheitlich lautsprachlich orientierten Gesellschaft. Zur Verfügung stehen die Korpusdaten als Videoaufnahmen aus mehreren Kamerawinkeln, begleitet von Gebärdentranskriptionen und Übersetzungen in Deutsch und Englisch. Mit einer Laufzeit von 19 Jahren (Projektbeginn 2009) wächst das Korpusprojekt auch mit den wandelnden Ansprüchen an moderne (Gebärden-)Sprachkorpora, sei es im Bezug auf Aufnahmetechnik, öffentliche Bereitstellung von Primär- und Metadaten oder Best-practice-Prinzipien wie FAIR und CARE.
Transcription+ - Dokumentation und Tool-Support für den ISO-Standard zur Transkription audiovisueller Daten
Thomas Schmidt
Der Beitrag stellt das im Januar 2026 gestartete Text+-Kooperationsprojekt "ISO 24624:2016 - Transcription of spoken language: Ressourcen, Dokumentation und multilinguales Demokorpus" (kurz: Transcription+) vor. Das Projekt bereitet bestehende Ressourcen zur Arbeit mit dem TEI-basierten ISO-Standard „ISO 24624:2016 - Transcription of spoken language“ – ein mehrsprachiges Demonstrationskorpus, Code zur Verarbeitung von Transkripten – auf und integriert sie in Text+. Damit werden Dokumentation und Nutzbarkeit des Standards verbessert und seine Nutzerbasis verbreitert. Der Beitrag geht besonders auf multimodale Daten ein, die im Rahmen von Projekten zur Mensch-Maschine-Kommunikation und zur Kommunikation bei Übungen von Rettungspersonal erhoben wurden.
Convener: Kristin Bührig (Universität Hamburg, Hamburger Zentrum für Sprachkorpora) -
Slot #1: DGS-Korpus: Ein Korpus für Deutsche Gebärdensprache Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgModeration durch Christoph Draxler (LMU München)
Zur Dokumentation mehrsprachiger Kommunikation in Institutionen: Gesundheit und Medizin
Kristin Bührig, Marcel Fladrich, Alina Hemmer
In dem geplanten Beitrag werden Fragen der Dokumentation mehrsprachiger Kommunikation in Institutionen der medizinischen Versorgung behandelt. Konkret geht es um Anforderungen und etablierte Praxen einer Aufbereitung entsprechender Daten, die der linguistischen Feldforschung entstammen und für eine inter- und transdisziplinäre Forschung nutzbar gemacht werden sollen. Beispiele für Formen einer Analyse und Auswertung der Daten werden anhand bestehender und im Aufbau befindlicher Korpora vorgestellt und mit ihrem bisherigen Einsatz in Lehr- und Fortbildungszusammenhängen ergänzt.
DGS-Korpus: Ein Korpus für Deutsche Gebärdensprache
Marc Schulder
Der Beitrag stellt das DGS-Korpus-Langzeitprojekt und das von ihm erstellte Korpus der Deutschen Gebärdensprache vor. Entworfen wurde das Korpus sowohl als linguistisches Referenzkorpus als auch als Zeitzeugendokument der deutschen Gehörlosengemeinschaft. Als solches beinhaltet unter anderem zahlreiche Erzählungen zu Lebenserfahrungen der tauben Teilnehmenden im Bezug auf spezifische historische Ereignisse, Gehörlosenkultur, Sprachidentität und auch das Leben in einer mehrheitlich lautsprachlich orientierten Gesellschaft. Zur Verfügung stehen die Korpusdaten als Videoaufnahmen aus mehreren Kamerawinkeln, begleitet von Gebärdentranskriptionen und Übersetzungen in Deutsch und Englisch. Mit einer Laufzeit von 19 Jahren (Projektbeginn 2009) wächst das Korpusprojekt auch mit den wandelnden Ansprüchen an moderne (Gebärden-)Sprachkorpora, sei es im Bezug auf Aufnahmetechnik, öffentliche Bereitstellung von Primär- und Metadaten oder Best-practice-Prinzipien wie FAIR und CARE.
Transcription+ - Dokumentation und Tool-Support für den ISO-Standard zur Transkription audiovisueller Daten
Thomas Schmidt
Der Beitrag stellt das im Januar 2026 gestartete Text+-Kooperationsprojekt "ISO 24624:2016 - Transcription of spoken language: Ressourcen, Dokumentation und multilinguales Demokorpus" (kurz: Transcription+) vor. Das Projekt bereitet bestehende Ressourcen zur Arbeit mit dem TEI-basierten ISO-Standard „ISO 24624:2016 - Transcription of spoken language“ – ein mehrsprachiges Demonstrationskorpus, Code zur Verarbeitung von Transkripten – auf und integriert sie in Text+. Damit werden Dokumentation und Nutzbarkeit des Standards verbessert und seine Nutzerbasis verbreitert. Der Beitrag geht besonders auf multimodale Daten ein, die im Rahmen von Projekten zur Mensch-Maschine-Kommunikation und zur Kommunikation bei Übungen von Rettungspersonal erhoben wurden.
Convener: Marc Schulder (Universität Hamburg, Institut für Deutsche Gebärdensprache) -
Slot #1: Transcription+ - Dokumentation und Tool-Support für den ISO-Standard zur Transkription audiovisueller Daten Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgModeration durch Christoph Draxler (LMU München)
Zur Dokumentation mehrsprachiger Kommunikation in Institutionen: Gesundheit und Medizin
Kristin Bührig, Marcel Fladrich, Alina Hemmer
In dem geplanten Beitrag werden Fragen der Dokumentation mehrsprachiger Kommunikation in Institutionen der medizinischen Versorgung behandelt. Konkret geht es um Anforderungen und etablierte Praxen einer Aufbereitung entsprechender Daten, die der linguistischen Feldforschung entstammen und für eine inter- und transdisziplinäre Forschung nutzbar gemacht werden sollen. Beispiele für Formen einer Analyse und Auswertung der Daten werden anhand bestehender und im Aufbau befindlicher Korpora vorgestellt und mit ihrem bisherigen Einsatz in Lehr- und Fortbildungszusammenhängen ergänzt.
DGS-Korpus: Ein Korpus für Deutsche Gebärdensprache
Marc Schulder
Der Beitrag stellt das DGS-Korpus-Langzeitprojekt und das von ihm erstellte Korpus der Deutschen Gebärdensprache vor. Entworfen wurde das Korpus sowohl als linguistisches Referenzkorpus als auch als Zeitzeugendokument der deutschen Gehörlosengemeinschaft. Als solches beinhaltet unter anderem zahlreiche Erzählungen zu Lebenserfahrungen der tauben Teilnehmenden im Bezug auf spezifische historische Ereignisse, Gehörlosenkultur, Sprachidentität und auch das Leben in einer mehrheitlich lautsprachlich orientierten Gesellschaft. Zur Verfügung stehen die Korpusdaten als Videoaufnahmen aus mehreren Kamerawinkeln, begleitet von Gebärdentranskriptionen und Übersetzungen in Deutsch und Englisch. Mit einer Laufzeit von 19 Jahren (Projektbeginn 2009) wächst das Korpusprojekt auch mit den wandelnden Ansprüchen an moderne (Gebärden-)Sprachkorpora, sei es im Bezug auf Aufnahmetechnik, öffentliche Bereitstellung von Primär- und Metadaten oder Best-practice-Prinzipien wie FAIR und CARE.
Transcription+ - Dokumentation und Tool-Support für den ISO-Standard zur Transkription audiovisueller Daten
Thomas Schmidt
Der Beitrag stellt das im Januar 2026 gestartete Text+-Kooperationsprojekt "ISO 24624:2016 - Transcription of spoken language: Ressourcen, Dokumentation und multilinguales Demokorpus" (kurz: Transcription+) vor. Das Projekt bereitet bestehende Ressourcen zur Arbeit mit dem TEI-basierten ISO-Standard „ISO 24624:2016 - Transcription of spoken language“ – ein mehrsprachiges Demonstrationskorpus, Code zur Verarbeitung von Transkripten – auf und integriert sie in Text+. Damit werden Dokumentation und Nutzbarkeit des Standards verbessert und seine Nutzerbasis verbreitert. Der Beitrag geht besonders auf multimodale Daten ein, die im Rahmen von Projekten zur Mensch-Maschine-Kommunikation und zur Kommunikation bei Übungen von Rettungspersonal erhoben wurden.
Convener: Thomas Schmidt (UIniversität Hamburg) -
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Kaffeepause Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 Hamburg -
Poster-Pitches und -Demos: Einführung Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgAuf Postern werden Daten, Datensammlungen, Projekte, Tools und Workflows vorgestellt oder per Demo präsentiert, die zu den Themen Gesellschaft, Gesundheit und Medizin beitragen bzw. in diesen Bereichen nutzbar sind.
Jedes Poster stellt sich in einem kurzen Pitch selbst vor. Zum Schluss bleibt noch Zeit, die Poster anzusehen und mit den Präsentierenden ins Gespräch zu kommen. Die anschließende Kaffeepause hält Zeit für weitere Gespräche bereitConvener: Moderation: Jessica Wallace (Universität Freiburg) -
Poster-Pitches und -Demos: Copadocs Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgAuf Postern werden Daten, Datensammlungen, Projekte, Tools und Workflows vorgestellt oder per Demo präsentiert, die zu den Themen Gesellschaft, Gesundheit und Medizin beitragen bzw. in diesen Bereichen nutzbar sind.
Jedes Poster stellt sich in einem kurzen Pitch selbst vor. Zum Schluss bleibt noch Zeit, die Poster anzusehen und mit den Präsentierenden ins Gespräch zu kommen. Die anschließende Kaffeepause hält Zeit für weitere Gespräche bereitConvener: Frank Wiegand (BBAW) -
Poster-Pitches und -Demos: Universal. Digital. Abdominal. Die DNB als Partnerin für die medizinische Forschung Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgAuf Postern werden Daten, Datensammlungen, Projekte, Tools und Workflows vorgestellt oder per Demo präsentiert, die zu den Themen Gesellschaft, Gesundheit und Medizin beitragen bzw. in diesen Bereichen nutzbar sind.
Jedes Poster stellt sich in einem kurzen Pitch selbst vor. Zum Schluss bleibt noch Zeit, die Poster anzusehen und mit den Präsentierenden ins Gespräch zu kommen. Die anschließende Kaffeepause hält Zeit für weitere Gespräche bereitConvener: Philippe Genêt (DNB) -
Poster-Pitches und -Demos: MONApipe Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgAuf Postern werden Daten, Datensammlungen, Projekte, Tools und Workflows vorgestellt oder per Demo präsentiert, die zu den Themen Gesellschaft, Gesundheit und Medizin beitragen bzw. in diesen Bereichen nutzbar sind.
Jedes Poster stellt sich in einem kurzen Pitch selbst vor. Zum Schluss bleibt noch Zeit, die Poster anzusehen und mit den Präsentierenden ins Gespräch zu kommen. Die anschließende Kaffeepause hält Zeit für weitere Gespräche bereitConvener: Florian Barth (SUB Göttingen) -
Poster-Pitches und -Demos: tbd (UdS) Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgAuf Postern werden Daten, Datensammlungen, Projekte, Tools und Workflows vorgestellt oder per Demo präsentiert, die zu den Themen Gesellschaft, Gesundheit und Medizin beitragen bzw. in diesen Bereichen nutzbar sind.
Jedes Poster stellt sich in einem kurzen Pitch selbst vor. Zum Schluss bleibt noch Zeit, die Poster anzusehen und mit den Präsentierenden ins Gespräch zu kommen. Die anschließende Kaffeepause hält Zeit für weitere Gespräche bereitConvener: Marie-Pauline Krielke (Universität des Saarlandes) -
Poster-Pitches und -Demos: Lauttranskriptions-Workflow Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgAuf Postern werden Daten, Datensammlungen, Projekte, Tools und Workflows vorgestellt oder per Demo präsentiert, die zu den Themen Gesellschaft, Gesundheit und Medizin beitragen bzw. in diesen Bereichen nutzbar sind.
Jedes Poster stellt sich in einem kurzen Pitch selbst vor. Zum Schluss bleibt noch Zeit, die Poster anzusehen und mit den Präsentierenden ins Gespräch zu kommen. Die anschließende Kaffeepause hält Zeit für weitere Gespräche bereitConvener: Christoph Draxler (Bayerisches Archiv für Sprachsignale) -
Poster-Pitches und -Demos: DOBES-Archiv Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgAuf Postern werden Daten, Datensammlungen, Projekte, Tools und Workflows vorgestellt oder per Demo präsentiert, die zu den Themen Gesellschaft, Gesundheit und Medizin beitragen bzw. in diesen Bereichen nutzbar sind.
Jedes Poster stellt sich in einem kurzen Pitch selbst vor. Zum Schluss bleibt noch Zeit, die Poster anzusehen und mit den Präsentierenden ins Gespräch zu kommen. Die anschließende Kaffeepause hält Zeit für weitere Gespräche bereitConvener: Thorsten Trippel (IDS Mannheim) -
Poster-Pitches und -Demos: Regionalsprache digital. Aufbereitung und Verfügbarmachung regionalsprachlicher Forschungsdaten am Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgAuf Postern werden Daten, Datensammlungen, Projekte, Tools und Workflows vorgestellt oder per Demo präsentiert, die zu den Themen Gesellschaft, Gesundheit und Medizin beitragen bzw. in diesen Bereichen nutzbar sind.
Jedes Poster stellt sich in einem kurzen Pitch selbst vor. Zum Schluss bleibt noch Zeit, die Poster anzusehen und mit den Präsentierenden ins Gespräch zu kommen. Die anschließende Kaffeepause hält Zeit für weitere Gespräche bereitConvener: Julia Kopatsch (Universität Marburg) -
Poster-Pitches und -Demos: tbd (UzK) Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgAuf Postern werden Daten, Datensammlungen, Projekte, Tools und Workflows vorgestellt oder per Demo präsentiert, die zu den Themen Gesellschaft, Gesundheit und Medizin beitragen bzw. in diesen Bereichen nutzbar sind.
Jedes Poster stellt sich in einem kurzen Pitch selbst vor. Zum Schluss bleibt noch Zeit, die Poster anzusehen und mit den Präsentierenden ins Gespräch zu kommen. Die anschließende Kaffeepause hält Zeit für weitere Gespräche bereitConvener: Felix Rau (Universität zu Köln) -
Poster-Pitches und -Demos: Four Shades of Life Sciences: Automatic disinformation detection in the Life Sciences Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgAuf Postern werden Daten, Datensammlungen, Projekte, Tools und Workflows vorgestellt oder per Demo präsentiert, die zu den Themen Gesellschaft, Gesundheit und Medizin beitragen bzw. in diesen Bereichen nutzbar sind.
Jedes Poster stellt sich in einem kurzen Pitch selbst vor. Zum Schluss bleibt noch Zeit, die Poster anzusehen und mit den Präsentierenden ins Gespräch zu kommen. Die anschließende Kaffeepause hält Zeit für weitere Gespräche bereitConveners: Eva Seidlmayer (ZB MED), Konrad U. Förstner (ZB MED) -
Poster-Pitches und -Demos: Marktplatz Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgAuf Postern werden Daten, Datensammlungen, Projekte, Tools und Workflows vorgestellt oder per Demo präsentiert, die zu den Themen Gesellschaft, Gesundheit und Medizin beitragen bzw. in diesen Bereichen nutzbar sind.
Jedes Poster stellt sich in einem kurzen Pitch selbst vor. Zum Schluss bleibt noch Zeit, die Poster anzusehen und mit den Präsentierenden ins Gespräch zu kommen. Die anschließende Kaffeepause hält Zeit für weitere Gespräche bereit -
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Kaffeepause Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 Hamburg -
Keynote: Aufklärung oder Schwurbel? Gesundheitskompetenzförderung an deutschen Volkshochschulen Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgModeration durch Lukas Weimer (SUB Göttingen)
Aufklärung oder Schwurbel? Gesundheitskompetenzförderung an deutschen Volkshochschulen
Dr. Kerstin Hoenig, Dr. Verena Ortmanns, Dr. Elisabeth Reichart
(Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen)Aktuelle Stellungnahmen aus Politik und Gesellschaft betonen die Bedeutung von Gesundheitskompetenz für individuelle und gesellschaftliche Teilhabe (Bundesministerium für Gesundheit, 2024; Allianz für Gesundheitskompetenz, 2024). Parallel entwickelt sich in der Public-Health-Forschung Gesundheitskompetenz als multimodales und relationales Konstrukt, das nicht nur Informationsverarbeitungsfähigkeit, sondern auch digitale, interaktive und kritische Kompetenzen einschließt sowie zwischen allgemeinen und spezifischen Facetten differenziert (Jordan, 2023; Jordan et al., 2025). Empirische Studien zeigen zudem eine sozial ungleiche Verteilung von Gesundheitskompetenz in der erwachsenen Bevölkerung, wodurch normative Ziele wie soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit berührt werden (Hurrelmann et al., 2022).
Volkshochschulen (vhs) nehmen als öffentlich geförderte Bildungsakteure eine zentrale Rolle ein, da sie Gesundheitsbildung programmatisch verankern (Bundesarbeitskreis Politik-Gesellschaft-Umwelt, 2019). Ihre Konzepte greifen zentrale Dimensionen der Public-Health-Diskussion um Gesundheitskompetenz auf, indem Gesundheitsbildung Menschen zum reflektierten Beurteilen und Handeln in Gesundheitsfragen befähigen sowie unterschiedliche Zielgruppen und Themenfelder adressieren soll (Deutscher Volkshochschul-Verband e. V., 2025). Gleichzeitig wird und wurde in der deutschen Medienöffentlichkeit kritisch diskutiert, inwieweit die vhs diesen Anspruch tatsächlich einlösen, da an vielen vhs regelmäßig alternativmedizinische Kurse angeboten werden, deren Wirksamkeit empirisch nicht belegt ist (Der Spiegel, 2018).
Ankündigungstexte aus Programmheften und Kursdatenbanken sind die beste Datengrundlage, um zu untersuchen, welche thematischen Schwerpunkte vhs im Programmbereich Gesundheit setzen, welche Zielgruppen sie dabei adressieren und inwieweit das Kursangebot im Einklang mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen steht. Der Beitrag gibt einen Überblick über die am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung vorhanden Datenquellen und das Forschungsdatenmanagement. Er präsentiert aktuelle Ergebnisse aus dem Digitalen Programmarchiv deutscher Volkshochschulen und dem vhs-Kursfinder, einer Online-Datenbank für vhs-Kurse.
Literatur
- Allianz für Gesundheitskompetenz. (2024). Roadmap Gesundheitskompetenz 2024.
- Bundesarbeitskreis Politik–Gesellschaft–Umwelt im Deutschen Volkshochschul-Verband e. V. (2019). Handreichung Bildung für nachhaltige Entwicklung an Volkshochschulen. Deutscher Volkshochschul-Verband. https://www.volkshochschule.de/medien/downloads/verbandswelt/programmbereich/gesellschaft-politik-und-umwelt/Bildung-fuer-nachhaltige-Entwicklung-an-Volkshochschulen.pdf
- Bundesministerium für Gesundheit. (2024). Gesundheit und Wohlergehen für alle nachhaltig fördern: Nachhaltigkeitsbericht 2024 des Bundesministeriums für Gesundheit. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/publikationen/details/nachhaltigkeitsbericht-2024-des-bundesministeriums-fuer-gesundheit.html
- Jordan, S. (2023). Gesundheitskompetenz/Health Literacy. In: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (Hrsg.). Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention. Glossar zu Konzepten, Strategien und Methoden. https://doi.org/10.17623/BZGA:Q4-i065-3.0
- Der Spiegel. (2018, 20. August). Homöopathie: VHS Kurse dürfen nicht zur Volksverdummung beitragen. Spiegel Online. https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/homoeopathie-vhs-kurse-duerfen-nicht-zur-volksverdummung-beitragen-a-1222599.html
- Deutscher Volkshochschul-Verband e. V. (2025). Factsheet Gesundheit. https://www.volkshochschule.de/bildungspolitik/gesundheitsbildung/index.php.media/47653/2025-06-factsheet-gesundheit.pdf
- Hurrelmann, K., Klinger, J., & Schaeffer, D. (2022). Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland im Zeitvergleich der Jahre 2014 und 2020. Das Gesundheitswesen, 85(4), 314–322. https://doi.org/10.1055/a-1709-1011
- Jordan, S., Buchmann, M., Loss, J., & Okan, O. (2025). Gesundheitskompetenz und Gesundheitsverhalten: Einblicke in ein sich ausdifferenzierendes Forschungs- und Handlungsfeld für Public Health. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, 68(3), 255–263. https://doi.org/10.1007/s00103-025-04016-6Convener: Kerstin Hoenig (Deutsches Institut für Erwachsenenbildung) -
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Abendessen auf Selbstzahlerbasis Via Toselli
Via Toselli
Ditmar-Koel-Straße 28 20459 Hamburg
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Slot #2: Frühneuzeitliche Ärztebriefe Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgModeration durch Thorsten Trippel (Universität Tübingen, IDS Mannheim)
Aufbau und KI-gestützte Nutzung klinischer und agrarwissenschaftlicher Textkorpora
Text Mining und KI-gestützte Informationsextraktion werden zu wichtigen Werkzeugen für die Forschung. Die Entwicklung zuverlässiger KI-Systeme hängt jedoch von hochwertigen Trainings- und Evaluierungsdatensätzen ab. Gerade in den deutschen Medizin- und Agrarwissenschaften sind solche Ressourcen nach wie vor rar. In diesem Vortrag stellen wir drei Projekte vor, die einen kurzen Überblick über die entsprechenden Textkorpora geben und zeigen, wie KI-gestützte Informationsextraktion das Forschungsdatenmanagement in ressourcenarmen Umgebungen voranbringen kann: (1) Das Projekt GeMTeX der Medical Informatics Initiative: Entwicklung deutscher klinischer NLP-Datensätze. (2) NFDI4Health: Verknüpfung von Einträgen im Health Study Hub mit den entsprechenden Forschungsveröffentlichungen zur Verbesserung der Transparenz und Nachverfolgbarkeit in der klinischen Forschung. (3) FAIRagro: KI-basierte Metadatenanreicherung für die Agrarforschung im FAIRagro Search Hub. Zusammen zeigen diese Initiativen, wie annotierte Textkorpora und KI-gestütztes Text Mining semantische Informationen verbessern und damit die Dateninfrastrukturen stärken.
Von schwer zugänglichen Altdaten zur Forschungsressource: Ärztebriefe auf dem Weg in Forschungsdatennetzwerke
Von 2009 bis 2023 entstand im Projekt „Frühneuzeitliche Ärztebriefe“ an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften eine umfassende Datenbank, die den Briefverkehr frühneuzeitlicher Ärzte im deutschsprachigen Raum erfasst.
Die Daten liegen derzeit in einem schwer zugänglichen und nur teilweise dokumentierten Format vor, was ihre Nachnutzung und Langzeitarchivierung deutlich einschränkt. Gleichzeitig bieten sie über ihre bloße Verfügbarkeit hinaus großes Potenzial für eine Anbindung an bestehende Forschungsdatennetzwerke. Die Aufarbeitung dieser Daten ist jedoch mit erheblichem Aufwand verbunden.
Durch die Unterstützung eines Text+-Kooperationsprojekts sollen die Potenziale der Daten voll ausgeschöpft werden. Im Projekt „FADE – Frühneuzeitliche Ärztebriefe – Aufbereitung, Datenharmonisierung und Einbindung“ werden die Daten entwirrt, in das gängige JSON-Format sowie in eine Datenbank mit neuer Web-Plattform überführt und anschließend weiterverarbeitet, etwa durch die Integration der Briefdaten in CorrespSearch.
Der Workshop gibt einen Überblick über die vorgefundenen Strukturen und ihre Problemstellungen, den bisherigen Werdegang und Zwischenstand des FADE-Projekts, sowie ausgewählte Ausgangsdatensätze zum "Anfassen und Ausprobieren".CLARINs Beitrag zu sensitiven Sprachdaten in Forschung und Therapie an den Beispielen DELAD und SASTA
Die Verarbeitung sensibler Sprachdaten stellt in der medizinischen und therapeutischen Forschung besondere Herausforderungen an Datenschutz, Einwilligung und sichere Speicherung. Der Vortrag beleuchtet die Rolle von CLARIN als Infrastruktur für den Umgang mit sensiblen Daten und zeigt anhand zweier Beispiele wie von CLARIN aus die Arbeit mit Sprachdaten im klinischen Kontext unterstützt wird. Zunächst wird DELAD vorgestellt, ein Netzwerk, das sich auf die Sammlung und den Austausch von Sprachdaten von Personen mit Sprach- und Sprechstörungen konzentriert. Dabei werden zentrale Aspekte wie Richtlinien zur Einwilligung, sichere Speicherung sowie Datenschutz-Folgenabschätzungen (DPIA) diskutiert. Anschließend liegt der Fokus auf SASTA (Semi-Automatic Speech Therapy Analysis), eine Initiative, die mithilfe halbautomatischer Analyseverfahren die Sprachtherapie vorantreibt.
Convener: Ines Röhrer (Bayerische Akademie der Wissenschaften) -
Slot #2: Aufbau und KI-gestützte Nutzung klinischer und agrarwissenschaftlicher Textkorpora Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgModeration durch Thorsten Trippel (Universität Tübingen, IDS Mannheim)
Aufbau und KI-gestützte Nutzung klinischer und agrarwissenschaftlicher Textkorpora
Text Mining und KI-gestützte Informationsextraktion werden zu wichtigen Werkzeugen für die Forschung. Die Entwicklung zuverlässiger KI-Systeme hängt jedoch von hochwertigen Trainings- und Evaluierungsdatensätzen ab. Gerade in den deutschen Medizin- und Agrarwissenschaften sind solche Ressourcen nach wie vor rar. In diesem Vortrag stellen wir drei Projekte vor, die einen kurzen Überblick über die entsprechenden Textkorpora geben und zeigen, wie KI-gestützte Informationsextraktion das Forschungsdatenmanagement in ressourcenarmen Umgebungen voranbringen kann: (1) Das Projekt GeMTeX der Medical Informatics Initiative: Entwicklung deutscher klinischer NLP-Datensätze. (2) NFDI4Health: Verknüpfung von Einträgen im Health Study Hub mit den entsprechenden Forschungsveröffentlichungen zur Verbesserung der Transparenz und Nachverfolgbarkeit in der klinischen Forschung. (3) FAIRagro: KI-basierte Metadatenanreicherung für die Agrarforschung im FAIRagro Search Hub. Zusammen zeigen diese Initiativen, wie annotierte Textkorpora und KI-gestütztes Text Mining semantische Informationen verbessern und damit die Dateninfrastrukturen stärken.
Von schwer zugänglichen Altdaten zur Forschungsressource: Ärztebriefe auf dem Weg in Forschungsdatennetzwerke
Von 2009 bis 2023 entstand im Projekt „Frühneuzeitliche Ärztebriefe“ an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften eine umfassende Datenbank, die den Briefverkehr frühneuzeitlicher Ärzte im deutschsprachigen Raum erfasst.
Die Daten liegen derzeit in einem schwer zugänglichen und nur teilweise dokumentierten Format vor, was ihre Nachnutzung und Langzeitarchivierung deutlich einschränkt. Gleichzeitig bieten sie über ihre bloße Verfügbarkeit hinaus großes Potenzial für eine Anbindung an bestehende Forschungsdatennetzwerke. Die Aufarbeitung dieser Daten ist jedoch mit erheblichem Aufwand verbunden.
Durch die Unterstützung eines Text+-Kooperationsprojekts sollen die Potenziale der Daten voll ausgeschöpft werden. Im Projekt „FADE – Frühneuzeitliche Ärztebriefe – Aufbereitung, Datenharmonisierung und Einbindung“ werden die Daten entwirrt, in das gängige JSON-Format sowie in eine Datenbank mit neuer Web-Plattform überführt und anschließend weiterverarbeitet, etwa durch die Integration der Briefdaten in CorrespSearch.
Der Workshop gibt einen Überblick über die vorgefundenen Strukturen und ihre Problemstellungen, den bisherigen Werdegang und Zwischenstand des FADE-Projekts, sowie ausgewählte Ausgangsdatensätze zum "Anfassen und Ausprobieren".CLARINs Beitrag zu sensitiven Sprachdaten in Forschung und Therapie an den Beispielen DELAD und SASTA
Die Verarbeitung sensibler Sprachdaten stellt in der medizinischen und therapeutischen Forschung besondere Herausforderungen an Datenschutz, Einwilligung und sichere Speicherung. Der Vortrag beleuchtet die Rolle von CLARIN als Infrastruktur für den Umgang mit sensiblen Daten und zeigt anhand zweier Beispiele wie von CLARIN aus die Arbeit mit Sprachdaten im klinischen Kontext unterstützt wird. Zunächst wird DELAD vorgestellt, ein Netzwerk, das sich auf die Sammlung und den Austausch von Sprachdaten von Personen mit Sprach- und Sprechstörungen konzentriert. Dabei werden zentrale Aspekte wie Richtlinien zur Einwilligung, sichere Speicherung sowie Datenschutz-Folgenabschätzungen (DPIA) diskutiert. Anschließend liegt der Fokus auf SASTA (Semi-Automatic Speech Therapy Analysis), eine Initiative, die mithilfe halbautomatischer Analyseverfahren die Sprachtherapie vorantreibt.
Conveners: Juliane Fluck (ZB MED), Abanoub Abdelmalak (ZB MED) -
Slot #2: CLARINs Beitrag zu sensitiven Sprachdaten in Forschung und Therapie an den Beispielen DELAD und SASTA Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgModeration durch Thorsten Trippel (Universität Tübingen, IDS Mannheim)
Aufbau und KI-gestützte Nutzung klinischer und agrarwissenschaftlicher Textkorpora
Text Mining und KI-gestützte Informationsextraktion werden zu wichtigen Werkzeugen für die Forschung. Die Entwicklung zuverlässiger KI-Systeme hängt jedoch von hochwertigen Trainings- und Evaluierungsdatensätzen ab. Gerade in den deutschen Medizin- und Agrarwissenschaften sind solche Ressourcen nach wie vor rar. In diesem Vortrag stellen wir drei Projekte vor, die einen kurzen Überblick über die entsprechenden Textkorpora geben und zeigen, wie KI-gestützte Informationsextraktion das Forschungsdatenmanagement in ressourcenarmen Umgebungen voranbringen kann: (1) Das Projekt GeMTeX der Medical Informatics Initiative: Entwicklung deutscher klinischer NLP-Datensätze. (2) NFDI4Health: Verknüpfung von Einträgen im Health Study Hub mit den entsprechenden Forschungsveröffentlichungen zur Verbesserung der Transparenz und Nachverfolgbarkeit in der klinischen Forschung. (3) FAIRagro: KI-basierte Metadatenanreicherung für die Agrarforschung im FAIRagro Search Hub. Zusammen zeigen diese Initiativen, wie annotierte Textkorpora und KI-gestütztes Text Mining semantische Informationen verbessern und damit die Dateninfrastrukturen stärken.
Von schwer zugänglichen Altdaten zur Forschungsressource: Ärztebriefe auf dem Weg in Forschungsdatennetzwerke
Von 2009 bis 2023 entstand im Projekt „Frühneuzeitliche Ärztebriefe“ an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften eine umfassende Datenbank, die den Briefverkehr frühneuzeitlicher Ärzte im deutschsprachigen Raum erfasst.
Die Daten liegen derzeit in einem schwer zugänglichen und nur teilweise dokumentierten Format vor, was ihre Nachnutzung und Langzeitarchivierung deutlich einschränkt. Gleichzeitig bieten sie über ihre bloße Verfügbarkeit hinaus großes Potenzial für eine Anbindung an bestehende Forschungsdatennetzwerke. Die Aufarbeitung dieser Daten ist jedoch mit erheblichem Aufwand verbunden.
Durch die Unterstützung eines Text+-Kooperationsprojekts sollen die Potenziale der Daten voll ausgeschöpft werden. Im Projekt „FADE – Frühneuzeitliche Ärztebriefe – Aufbereitung, Datenharmonisierung und Einbindung“ werden die Daten entwirrt, in das gängige JSON-Format sowie in eine Datenbank mit neuer Web-Plattform überführt und anschließend weiterverarbeitet, etwa durch die Integration der Briefdaten in CorrespSearch.
Der Workshop gibt einen Überblick über die vorgefundenen Strukturen und ihre Problemstellungen, den bisherigen Werdegang und Zwischenstand des FADE-Projekts, sowie ausgewählte Ausgangsdatensätze zum "Anfassen und Ausprobieren".CLARINs Beitrag zu sensitiven Sprachdaten in Forschung und Therapie an den Beispielen DELAD und SASTA
Die Verarbeitung sensibler Sprachdaten stellt in der medizinischen und therapeutischen Forschung besondere Herausforderungen an Datenschutz, Einwilligung und sichere Speicherung. Der Vortrag beleuchtet die Rolle von CLARIN als Infrastruktur für den Umgang mit sensiblen Daten und zeigt anhand zweier Beispiele wie von CLARIN aus die Arbeit mit Sprachdaten im klinischen Kontext unterstützt wird. Zunächst wird DELAD vorgestellt, ein Netzwerk, das sich auf die Sammlung und den Austausch von Sprachdaten von Personen mit Sprach- und Sprechstörungen konzentriert. Dabei werden zentrale Aspekte wie Richtlinien zur Einwilligung, sichere Speicherung sowie Datenschutz-Folgenabschätzungen (DPIA) diskutiert. Anschließend liegt der Fokus auf SASTA (Semi-Automatic Speech Therapy Analysis), eine Initiative, die mithilfe halbautomatischer Analyseverfahren die Sprachtherapie vorantreibt.
Convener: Henk van den Heuvel (CLARIN ERIC) -
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Kaffeepause Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 Hamburg -
Slot #3: Forensische Linguistik Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgModeration durch Andreas Witt (IDS Mannheim)
Forensische Linguistik
Forensische Phonetik
Der Text+ Data Space
Das NFDI-Konsortium Text+ bündelt Expertise in allen Aspekten text- und sprachbasierter Forschungsdaten. Dabei wird die Infrastruktur für die Aufnahme entsprechender Forschungsdaten aus der Community von dem breiten Angebot eigener einschlägiger Sammlungen und Korpora komplementiert, die Text+ über die beteiligten Einrichtungen zur Nachnutzung bereitstellt.
Der Vortrag gibt einen Einblick in das aktuelle Forschungsdaten-Portfolio mit Schwerpunkt Ressourcenkatalog (Registry) und Volltextsuche (FCS). Anhand einiger Tiefenbohrungen wird das Potential im Zusammenspiel der beiden Text+ Services näher beleuchtet. Im Zentrum stehen zwei Leitfragen: (Wie) finde ich relevante Forschungsdaten für mein Projekt im Text+ Data Space? (Wie) kann ich meine eigenen Daten nachhaltig in der Infrastruktur sichern und zur Nachnutzung bereitstellen?
Convener: Gaby Axer (BKA) -
Slot #3: Forensische Phonetik Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgModeration durch Andreas Witt (IDS Mannheim)
Forensische Linguistik
Forensische Phonetik
Der Text+ Data Space
Das NFDI-Konsortium Text+ bündelt Expertise in allen Aspekten text- und sprachbasierter Forschungsdaten. Dabei wird die Infrastruktur für die Aufnahme entsprechender Forschungsdaten aus der Community von dem breiten Angebot eigener einschlägiger Sammlungen und Korpora komplementiert, die Text+ über die beteiligten Einrichtungen zur Nachnutzung bereitstellt.
Der Vortrag gibt einen Einblick in das aktuelle Forschungsdaten-Portfolio mit Schwerpunkt Ressourcenkatalog (Registry) und Volltextsuche (FCS). Anhand einiger Tiefenbohrungen wird das Potential im Zusammenspiel der beiden Text+ Services näher beleuchtet. Im Zentrum stehen zwei Leitfragen: (Wie) finde ich relevante Forschungsdaten für mein Projekt im Text+ Data Space? (Wie) kann ich meine eigenen Daten nachhaltig in der Infrastruktur sichern und zur Nachnutzung bereitstellen?
Convener: Isolde Wagner (BKA) -
Slot #3: Der Text+ Data Space Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 HamburgModeration durch Andreas Witt (IDS Mannheim)
Forensische Linguistik
Forensische Phonetik
Der Text+ Data Space
Das NFDI-Konsortium Text+ bündelt Expertise in allen Aspekten text- und sprachbasierter Forschungsdaten. Dabei wird die Infrastruktur für die Aufnahme entsprechender Forschungsdaten aus der Community von dem breiten Angebot eigener einschlägiger Sammlungen und Korpora komplementiert, die Text+ über die beteiligten Einrichtungen zur Nachnutzung bereitstellt.
Der Vortrag gibt einen Einblick in das aktuelle Forschungsdaten-Portfolio mit Schwerpunkt Ressourcenkatalog (Registry) und Volltextsuche (FCS). Anhand einiger Tiefenbohrungen wird das Potential im Zusammenspiel der beiden Text+ Services näher beleuchtet. Im Zentrum stehen zwei Leitfragen: (Wie) finde ich relevante Forschungsdaten für mein Projekt im Text+ Data Space? (Wie) kann ich meine eigenen Daten nachhaltig in der Infrastruktur sichern und zur Nachnutzung bereitstellen?
Conveners: Marius Hug (BBAW), Philippe Genêt (DNB) -
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Mittagessen mit Mitnahmemöglichkeit Hörsaal 30
Hörsaal 30
Universität Hamburg, HZSK
Max-Brauer-Allee 60 Hamburg
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