29 September 2026 to 1 October 2026
Göttingen
Europe/Berlin timezone

Mapping von BPMN-Prozessen in die Metadata4Ing Ontologie

30 Sept 2026, 12:45
1m
SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal (Göttingen)

SUB Historisches Gebäude, Alfred-Hessel-Saal

Göttingen

Papendiek 14, 37073 Göttingen https://lageplan.uni-goettingen.de?ident=7209_2_1.OG_1.201
6) Poster Postersession

Speaker

Dr Andreas Schultz (Universität Paderborn)

Description

Die Business Process Model and Notation (BPMN) ist ein etablierter Standard zum Beschreiben von Geschäftsprozessen und Abläufen. Sie lässt sich ebenfalls gut nutzen, um Forschungsaktivitäten und -prozesse gemeinsam mit den Forschenden zu erfassen, die wenig Kenntnisse von Prozessmodellierung haben. Jedoch ist die Übertragbarkeit von in BPMN erfassten Prozessen in eine semantische Repräsentation (z.B. als Triples) nicht direkt gegeben.
Es existieren einige Ansätze, eine BPMN-Ontologie zu erstellen, jedoch werden diese aktuell nicht weiterentwickelt. Eine aktive Ontologie zum Beschreiben von Forschungsprozessen mit Fokus auf den Ingenieurskontext ist die Metadata4Ing (M4I).
In diesem Poster möchten wir unsere Ansätze zum Mapping von in der BPMN erstellten Prozessen in die Metadata4Ing vorstellen und auf mögliche Hindernisse bei der Umsetzung des Mappings eingehen.
Das Vorgehen greift grundlegende Überlegungen des Ontology Matchings und der Ontology Evaluation aus der Literatur auf und gliedert sich in die vier Schritte „Analyse des Prozessmodells“, „Semantisches Mapping“, „Ontologische Struktur konzeptionell ableiten“ sowie „Übertragbarkeit bewerten“. Zur Bewertung der Übertragbarkeit werden die Kriterien „Abbildungsfähigkeit“, „Granularität“, sowie „Erweiterbarkeit“ herangezogen.
Das Vorgehen wird anhand eines konkreten Beispiels aus dem Projekt enableATO angewendet, welches das automatisierte Instandhaltungsmanagement im Bahnsektor bearbeitet. Der Gesamtprozess des Teilprojektes wurde aus Interviews mit den sechs Projektbearbeitenden als BPMN iterativ in Interviews erfasst. Der Prozess wird anschließend mit dem entwickelten Mapping in die M4I übertragen. Dadurch werden die BPMN-Prozessschritte in eine semantische Notation überführt und die entstehenden Forschungsdaten können den Prozessschritten zugeordnet werden.

Author

Dr Andreas Schultz (Universität Paderborn)

Co-authors

Prof. Iryna Mozgova (Universität Paderborn) Jasper Stichternath (Universität Paderborn) Laura Mueller (Universität Paderborn)

Presentation materials

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