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Was braucht es, um bestehende FDM-Angebote an den Hochschulen standortübergreifend für Forschende verfügbar zu machen? In Nordrhein-Westfalen wurde mit dem Landeskonzept FDM eine Basis zum gemeinschaftlichen Aufbau und Betrieb von FDM-Diensten geschaffen, wobei explizit auch nicht-technische Dienste bedacht wurden: „Die Umsetzung von FDM liegt in der Anwendung und Nutzung bereitgestellter Softwaretools und Infrastrukturen, welche angepasst sind an die jeweiligen Workflows und Bedarfe in der Forschungspraxis. Gutes Gelingen setzt eine fachkundige und zielgruppenorientierte Anleitung und Beratung zur Umsetzung von FDM voraus, die zwischen Infrastruktur und Forschung vermittelt“ (S. 13). Das Landeskonzept FDM zeigt auf, dass diese Vermittlung standortübergreifend in einem Netzwerk erfolgen soll, in dem die Kräfte der beteiligten Hochschulen gebündelt und auf vorhandenen Angeboten basieren sollen (S. 24). „SBK.nrw – FDM-Netzwerk für Schulungen, Beratung und Kuratierung“ wurde gegründet, um Strukturen für den Aufbau gemeinsamer, standortübergreifender Angebote im Netzwerk zu etablieren. Für die Umsetzung wurden konkrete Ziele, die im Netzwerk erarbeitet werden können, festgehalten. Ein erstes Ergebnis ist das NRW-weite Schulungsangebot für Forschende. Die beteiligten Hochschulen haben hierfür ihre bestehenden Schulungen auch für externe Teilnehmende geöffnet und können so freie Plätze in ihren Kursen auffüllen. Herausforderungen zeigen sich in der Heterogenität der Netzwerkmitglieder: Die Arbeitsweise wird von lokalen Strukturen bestimmt, die Angebote, die eingebracht werden können, sind unterschiedlich gediegen und müssen angepasst werden, und die beteiligten Standorte haben eigene Schwerpunkte, die sie in die Zusammenarbeit einbringen wollen. Die Koordination des Netzwerks erfolgt durch die Landesinitiative fdm.nrw. Sie bringt die verschiedenen Akteure zusammen, und stellt die Arbeitsfähigkeit sowie die Umsetzung der Ziele des Netzwerks sicher. So kann gemeinschaftlich auf das übergreifende Ziel hingearbeitet werden, Forschende in NRW flächendeckend in ihrem Umgang mit Forschungsdaten zu unterstützen.
Das Poster stellt den nicht-technischen Landesdienst SBK.nrw vor und widmet sich der Frage, wie aus den FDM-Angeboten vieler Hochschulen durch Zusammenarbeit Mehrwerte für die Forschenden geschaffen werden.